06 Januar 2014

Richtig viel Schnee

Letzte Nacht ist endlich der angekündigte Schnee gekommen, und das nicht zu knapp. Es sind sicher 30 cm, die sich vor allem aus Schneeverwehungen ergeben haben. Auf den Dächern sieht es gar nicht nach so viel aus. Somit war klar, was unsere Morgenbeschäftigung (und -ertüchtigung...) war.
 

 
erste Spuren im Schnee
 
 
Hilfe naht...


 
...und so sah es nach der ersten Traktorrunde vom Pizzahaus Richtung Lodge aus. Die Eingänge habe ich bereits von Hand geschaufelt. Bis aller Schnee auch hinter dem Haus und bei den Cottages geräumt ist, dauert es noch ein wenig. Und nach Wettervorhersage werden wir gleich noch einmal eine Ladung erhalten. Mir gefällts jedoch, denn allzu kalt ist es auch nicht mehr.
 
Zwischendurch bin ich auch drinnen immer am Werkeln, im Moment z.B. an einem neuen Blog, der auch über die Webseite erreicht werden kann. Meine "upgedateten" Programme fordern mich allerdings noch etwas heraus. Es wird aber schon noch werden, ich kann mir ja Zeit dafür nehmen.
 
 


05 Januar 2014

Rex und seine Schuhe


ohne Worte...


03 Januar 2014

Bitter kalt

Das Jahr hat bei uns mit bitterkalten Temperaturen begonnen. Zum ersten Mal seit wir hier wohnen, ist uns das Wasser in der Lodge eingefroren. Es brauchte nur eine kleine Ecke, die besonders kalt wurde, und nichts ging mehr. Mit einem Loch in der Wand und einem Föhn konnten wir zum Glück das Problem schnell beheben. Und nun hat Marcel ein neues Projekt... Wie kalt es denn ist? Das seht ihr hier:

 
Das ist wirklich sehr, sehr kalt, auch wenn die Luft trocken ist. Wir haben noch das Glück, dass kein Wind weht, sonst wäre es draussen nicht mehr auszuhalten. Für Rex sind diese Temperaturen auch viel zu kalt und wir haben ihm deshalb "Schuhe" besorgt. Er hat sich erstaunlich schnell daran gewöhnt und hält schön still, bis wir sie ihm angezogen haben. Allerdings bleibt er jeweils nicht lange draussen, sondern verrichtet sein Geschäft und kommt ganz schnell wieder an die Wärme ins Haus. Immerhin bringen wir es dank der Renovation der Aussenfassade und den neuen Fenstern ohne unseren Schwedenofen in der Wohnung auf 18 Grad und im Restaurant auf 16.3 Grad. Sobald wir jedoch zusätzlich den Schwedenofen in Betrieb nehmen, wird es sofort "toasty warm". In der Küche, die sich teilweise in einem Anbau befindet, ist und bleibt es kalt, so ca. 15 Grad. Sobald man jedoch kocht, lässt es sich auch da wieder besser aushalten.
 
Für die beiden Cottages ist diese Kälte auch eine Herausforderung. Im Moment laufen beide auf Sparflamme, d.h. es werden nur die Badezimmer beheizt. Trotzdem ist uns im Log Cottage das WC eingefroren. Mit zusätzlichem Heizbebläse müssen wir das nun vorsichtig auftauen. Drückt uns die Daumen, dass die WC-Schüssel keinen Schaden nimmt.
 
Ansonsten geht es uns gut. Unsere Autos sind notfalls an der Steckdose, um mittels Blockheizung den Motor vorzuwärmen. So starten die Trucks ohne Probleme. Aber wir müssen heute nirgendswo hin und auf heute Abend sind Schnee und Temperaturen um -18 Grad vorausgesagt. Das wäre ja schon gut. Well - we'll see...
 
Uebrigens sind wir um Weihnachten von diesem schlimmen Eisregen im Süden Ontarios verschont geblieben. Für einmal hatten wir auch KEINEN Stromausfall. Wenigstens diesmal hatten wir Glück. In Toronto sieht es allerdings schrecklich aus und das Schlimme ist, dass in einer so grossen Stadt nur wenige die Möglichkeit für ein Feuer oder eine Alternative wie z.B. einen Generator haben. Es war schrecklich zu sehen, wie lange die Leute auf die Reparatur des Stromanschlusses gewartet haben. In der Zwischenzeit dürfte aber auch da alles wieder in Ordnung sein.