14 Dezember 2010

Neues Familienmitglied

Darf ich vorstellen? Dies ist JoJo - sie ist seit dem 20. September unser neustes Familienmitglied. Vorher war sie bei meiner Schwester zuhause und gehört eigentlich meiner Nichte. Wie die Lebensumstände manchmal spielen, JoJo brauchte ein neues Zuhause und ist zu uns gekommen.

Inzwischen hat sie sich gut eingelebt und erfreut uns den ganzen Tag mit ihrem lustigen Gezwitscher. Sie ist ein Nymphensittich und etwa 10 Jahre alt. Wir überlegen uns nun, ob wir JoJo nicht ein "Gspänli" anschaffen sollen. Da wir nicht viel über Nymphensittiche wissen, müssen wir uns erst etwas schlau machen. Vielleicht kann man uns ja den einen oder anderen Tipp geben....


Es schneit immer noch

Seit Sonntag schneit es fast ununterbrochen. Und wenn es nicht schneit, dann windet es.

Wir haben gestern und heute viel Schnee von Hand geschaufelt, sowie mit dem Traktor und dem kleinen Snowblower Wege und Strassen geräumt. Natürlich beginnt man bei diesem Schnee und Wind immer wieder von vorne. Der Parkplatz ist nach wie vor zugeschneit. Einzig der Weg zum Cedar Cottage ist frei, denn nächste Woche wird das Cottage gebraucht.

So sah es gestern Morgen aus, und zwar   n a c h d e m   ich den Schnee vor der Eingangstüre weggeschaufelt habe. Wie man sieht, sitzt Rex auf dem Schneehaufen und studiert, ob ihm das nun gefällt oder ob es etwa doch zuviel des Guten sei...




Die Lodge sieht ganz interessant aus mit all dem Schnee. Links sieht man, dass Marcel es nicht mehr ganz geschafft hat mit der Holzverkleidung. Der Ersatz für die defekten Bretter ist sowieso noch nicht eingetroffen. So müssen wir diese Arbeiten auf das nächste Jahr verschieben.




Die neuen Fenster und die neue Doppeltüre machen eine Riesendifferenz bezüglich der Temperatur im Haus. Erst jetzt merken wir, wieviel Durchzug wir die ganzen Jahre hatten und wieviel Wärme uns doch immer verloren ging. Wenn ich daran denke, dass wir im ersten Jahr manchmal nur 12 Grad warm (oder besser kalt) hatten in der Wohnung und im Restaurant, dann ist das jetzt schon reiner Luxus. Zwar hatte Marcel damals nach dem ersten Winter sofort zusätzliche Heizkörper installiert und wir hatten es nie mehr sooo kalt. Aber jetzt - wie gesagt - der reine Luxus. Wenn wir dann innen alles neu gestrichen haben und auch die Fensterrahmen und -simse fertig sind, dann können wir wohl sagen: "Endlich ist es so, wie wir uns das vorgestellt haben."

12 Dezember 2010

Wintersturm

Seit Stunden tobt ein Wintersturm über dem Camp. Bestimmt sind schon 30 cm Schnee gefallen. Es ist der gleiche Sturm, der sich im mittleren Nordwesten der USA auslässt und weite Teile von Canada auch "beglückt". Wir finden es ganz gemütlich, solange der Strom nicht ausfällt. Die Nacht hat inzwischen den Tag abgelöst und draussen ist es stockdunkel. Bis auf das Pfeiffen des Windes und ab und zu einem Knacken im Dachgebälke ist es ruhig. Wir geniessen den Abend bei einem Glas Wein vor dem Fernseher und sind sehr gespannt, was uns morgen früh erwartet...

Schneeräumen ist wohl angesagt, denn wir wollten eigentlich in die Stadt. Mal sehen, was daraus wird.

09 Dezember 2010

Ein weiteres Bauprojekt...

...oder, was man aus altem Dachblech alles machen kann.

Das Bootshaus, wie es vorher aussah:

(Man erinnere sich, wir haben es vor einem Jahr mal ausgemistet, was hier nachzulesen ist: http://canadaeinfach.blueblog.ch/200911




Marcel hat es im Sommer mit Hilfe des Traktors um 90 Grad gedreht, das Dach verlängert und auf zwei Seiten Wände gebaut. Dann stellte sich heraus, dass wir noch mehr Lagerraum für unsere "Boytoys" brauchen können und vom alten Dachblech der Lodge war genug übrig. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch Georg am Projekt beteiligt. Das Gebäude wurde auf der anderen Seite ebenfalls vergrössert und so ergab sich ein Gibeldach. Schlussendlich sah es so aus:




In der Mitte bei der offenen Türe befindet sich das alte Bootshaus.

Seither hat es noch verschiedene Türen und Tore erhalten und viele unserer Geräte können nun den Winter unter sicherem Dach verbringen. Allerdings passt der Truck nicht rein, den müssen wir im Winter immer noch vom Schnee freischaufeln, wenn wir ihn brauchen.

07 Dezember 2010

Da bin ich wieder...

Dieses Mal hat es etwas länger gedauert, aber die Zeit brauchte ich einfach. Gefreut hat mich, dass sich immer wieder Leute melden - manchmal auch über Drittpersonen -, die auf meine Geschichten warten und mich ermuntert haben, wieder zu schreiben. Da will ich doch niemanden enttäuschen. Und eigentlich macht mir das Schreiben ja Spass!

In der Zwischenzeit hat sich einiges ereignet. Vor allem rund um die Lodge hat sich vieles getan. Nachfolgend in Bildern die grössten Veränderungen.

Begonnen hat es vor zwei Jahren so:



Dann wurde das Dach erneuert. Nachher sah es so aus:



Dann kamen der neue Eingang im letzten und neue Fenster in diesem Jahr:



Da die ursprünglichen Fensterrahmen sehr alt und spröde waren, wurden sie neu gemacht und gleichzeitig die Wände isoliert und die Rahmen für die geplante Fassadenverkleidung angeschraubt:



Dann warteten wir auf das bestellte Holz. Und wie das halt so ist in Canada, kam dieses mit vierwöchiger Verspätung und ein Teil war erst noch beschädigt. Auf den Ersatz warten wir immer noch, aber die guten Bretter werden momentan bei fast jedem Wetter verarbeitet. Und das sieht dann so aus:



Natürlich ist es nicht sehr lustig, bei Schnee, Regen und tropfendem Dach die Bretter zuzuschneiden und anzuschrauben. Aber es muss gemacht werden, denn bei jedem Windstoss droht ein Teil der Isolation davonzufliegen. Wie man sieht, ist Marcel schon sehr weit gekommen. Die Fensterrahmen sind mit weissem Aluminium verkleidet, was sehr schick aussieht. Dabei (und übrigens auch bei den Arbeiten vorher) haben wir Hilfe von sehr begabten Saisonalen Campern bekommen.

Man beachte auch den neuen Eingang links mit der neuen Doppeltür. Dort liegt auch noch das Holz, das in den nächsten Tagen verarbeitet werden muss.

Nachher müssen wir uns schleunigst daran machen, das Restaurant und die Küche für die Snowmobiler herzurichten. Es ist mehr Schnee angekündigt und da werden wir wohl bald die ersten Wintergäste erhalten.

23 Juni 2010

Sommer

Die Campingsaison ist bereits richtig im Schwung und die Ferienzeit steht vor der Tür. Im Gegensatz zu anderen Regionen scheint bei uns praktisch immer die Sonne und es ist angenehm warm. Dass wir ab und zu Regen kriegen, darüber sind wir froh, denn es war für Wochen viel zu trocken und anfangs Saison hatten wir deshalb sogar ein totales Feuerverbot. Inzwischen ist aber alles wieder normal und die Campfeuer am Abend verbreiten Ferienstimmung.

Die Tage vergehen sehr schnell und der Blog leidet etwas darunter. Hier jedoch ein kleiner Rückblick, was seit dem letzten Eintrag geschehen ist:

Bereits am 9. März war die Wintersaison vorbei und wir schlossen die Trails durch das Camp. Der Schnee schmolz nur so dahin und das Eis auf dem See war Ende März auch bereits weg. Drei Wochen früher als normal. Das milde Wetter zog uns nach draussen und wir widmeten uns dem Feuerholz für den nächsten Winter. Schon anfangs April waren wir damit fertig, ein gutes Gefühl.

Der Frühling war früh hier und sehr warm. Bereits an Ostern zeigte das Thermometer 30 Grad C und wir konnten im Park das Laub rechen. Normalerweise machen wir das im Mai. Nach einem heftigen Windsturm Mitte April, dem ein paar Bäume zum Opfer fielen, mussten wir viel Zeit für die Aufräumarbeiten aufwenden. Mit Hilfe von Freunden fällten wir fünf riesige Bäume, die sehr gefährlich waren, da sie nah an Gebäuden, Trailern oder Stromleitungen standen. Alles ist zum Glück gut gegangen. Die Aeste verarbeiteten wir zu Holzschnitzeln, um damit die Zufahrtsstrasse zum Camp endlich etwas zu stabilisieren. Der heftige Regen Mitte Juni zeigte, dass unsere Rechnung aufging und die (Sand-) Strasse nicht mehr so stark ausgeschwemmt wird.

Am 7. Mai, eine Woche vor der Campingsaison, überraschte uns ein zweitägiger Schneesturm mit 20 cm Schnee. Es sah aus wie im tiefsten Winter. Obwohl die Tage nachher sofort wieder sehr warm waren, brauchte es viel Zeit, bis aller Schnee geschmolzen war. Da bereits alles Laub an den Bäumen war, drückte es viele Bäume um und Aeste von grossen Bäumen brachen ab. Es sah ziemlich wild aus. Leider haben sich viele junge Birken und wilde Kirschbäume nicht mehr erholt und mussten umgeschnitten werden. So sind wir unverhofft zu ziemlich viel Mehrarbeit gekommen und waren froh, dass wir mehr Zeit als üblich zwischen der Winter- und der Sommersaison hatten.

Vor und nach dem Schneesturm hatten wir sehr warm und trocken. Sonne pur, tagsüber bis 35 Grad warm. Und das im Mai.... Die Blumen wuchsen, blühten ein, zwei Tage und verblühten viel zu schnell. Das Gras knisterte wie sonst im Hochsommer, wenn man darüberging. Ein komisches Gefühl, Hochsommer im Frühling. Inzwischen hat sich die Temperatur etwas normalisiert und wir haben ab und zu Regen. Dem Gras gefällt das und wir verbringen einige Zeit mit Rasenmähen. Auch sonst waren und sind einige grosse Projekte zu bewältigen:  Die Wasserversorgung musste optimiert werden (das liebe Gesetz....), ein uraltes, schon lange nicht mehr benütztes Cottage wurde abgebrochen, das Gästehaus braucht eine Renovation und auch das Cedar Cottage erfordert ein paar grössere Arbeiten. Zudem steht uns in Ontario ein Taxwechsel bevor und damit einige Anpassungen in der Administration.

Trotz der vielen Arbeit nehmen wir uns Zeit, um manchmal am Abend auf den See zu gehen. Marcel zum Fischen und ich mit Kanu oder Kajak, oder auch mal beide zusammen mit Rex für eine kleine Bootsfahrt. Der liebt das Bootfahren.

Brigitte und Georg sind auch wieder hier und unterstützen uns tatkräftig bei den Projekten. Am Abend sitzen wir oft zusammen, essen gemeinsam oder machen ein Gesellschaftsspiel.

04 März 2010

Rex hat Geburtstag


Zehn Jahre alt wird er schon, unser Rex. Und immer noch interessiert ihn alles, was auf dem Camp passiert. Er ist nicht mehr der junge Hund von früher, braucht mehr Ruhezeit, und liegt auch ganz gerne einfach vor dem Eingang, um die Landschaft zu beobachten. Sobald er aber etwas hört oder sieht, ist er weg wie der Blitz, um der Sache auf den Grund zu gehen.
Spaziergänge und Erkundungstouren sind immer noch seine Lieblingsbeschäftigung und natürlich das Spiel mit der Leine oder dem Stecken. Es ist nicht so, dass er die Stecken zurückbringt. Nein, das hat er nie gemacht, er will einfach herausfinden, wer der Stärkere ist.
Autofahren findet er toll, er ist der ideale Reisehund und geht besonders gerne auf Besuch zu anderen Leuten. Auch liebt er es, wenn wir Besuch bekommen und zeigt seine Freude unverhohlen. Bringt seinen Ball, um mit dem Besuch zu spielen.

Geduldig wartet er jeweils, bis wir Zeit für ihn haben. Im Winter kommt er etwas zu kurz, wenn wir mit dem Restaurant oder den Cottages beschäftigt sind. Er wäre gerne mehr draussen im Schnee. Und so freut er sich immer, wenn wir mit ihm auf seine Runde gehen. Den Sommer findet er gut, bis die Blackflies kommen, dann zieht er es vor, drinnen zu bleiben.
Bald kommt der Frühling und mit ihm die Tage, wo Rex frei auf dem Camp herumstreifen darf. Wo wir dann hoffentlich auch wieder etwas mehr Zeit für ihn haben.

Wie lange dieser Winter noch dauert? Eine schwierige Frage. Im Januar wurde es zwar wieder etwas kälter, aber viel neuen Schnee haben wir nicht erhalten. Richtig geschneit hat es erst vor zwei Wochen, was für die Trails dringend nötig war. So sind die Trails bei uns draussen noch gut befahrbar, aber um North Bay und in der Nähe der Dörfer sind sie nicht mehr so toll. Auch öffnen sich langsam die Flüsse und bei uns im See arbeitet sich der Fluss einen richtigen Weg durchs Eis. Seit ein paar Tagen scheint tagsüber die Sonne und man kann zusehen, wie der Schnee richtig verdunstet. In den Nächten ist es aber immer noch unter Null, was alles wieder gefrieren lässt. So kann die Saison noch ein paar Tage, aber vielleicht auch noch zwei Wochen dauern. Wir werden es sehen. Schnee ist in den nächsten Tagen nicht angesagt, dafür mehr Sonnenschein. So planen wir langsam für den Frühling, es gibt einige grössere Projekte zu erledigen...

19 Januar 2010

Zu warm

Hallo! Kann uns mal jemand mehr Schnee und etwas kältere Luft schicken? So, wie das jetzt ist, kommt unsere Saison nie richtig in Schwung. Zwar haben wir Berge von Schnee vor der Lodge, aber nur, weil uns der ganze Schnee vor lauter Wärme wieder mal vom Dach gerutscht ist. Na ja, das haben wir eigentlich jedes Jahr um diese Zeit, aber nicht soooo lange. Meistens rutscht die Temperatur dann wieder in den Keller.

Am Freitag erwarten wir wieder Gäste für das Cedar Cottage und sollten schon bessere Snowmobile-Verhältnisse haben. Der Trail auf dem See ist momentan sehr matschig und es braucht viel Fahrkünste, um nicht von oben bis unten nass zu werden. Abgesehen davon, dass das Eis so nicht sicherer wird. Immerhin ist der See an der tiefsten Stelle 200 Feet (ca. 60 m) tief, und da will man ja nicht unbedingt reinfallen, oder? Sonst müsste man sich dann so ein Gefährt zulegen: http://www.snow-boat.com/.

Mit meinen Schneeschuhwanderungen muss ich jetzt auch warten, bis wieder eine weichere Schneeschicht vorhanden ist. Rex kann auf dem jetzigen Zeugs nämlich nicht richtig laufen. Aber es ist ja erst Mitte Januar, der Winter wird schon nochmals zuschlagen....

07 Januar 2010

Birdheaven





Die Vögel müssen sich dieses Jahr bei uns wie im Himmel fühlen, denn wir haben so viele Vogelhäuschen aufgestellt, wie noch nie vorher. Bisher hatten wir nur das alte Vogelhaus ganz rechts gehabt, in das wir Futter aus der Küche gelegt haben: Altes Brot, Fettresten und immer wieder auch Pommes Frittes, die die Kunden nicht aufgegessen haben. Das hat vor allem die Blue Jays (Blauhäher) angezogen. Ich würde sagen, wir hatten dadurch die fettesten Blue Jays in der Gegend. Die sind sehr gut organisiert. Man sieht sie eigentlich nicht, bis man Futter ins Häuschen legt. Sobald ein Vogel das entdeckt hat, macht er so ein lautes Geschrei, dass in kürzester Zeit all seine Verwandten und Bekannten vom gedeckten Tisch gehört haben und es von Blue Jays nur so wimmelt. Das war zwar lustig anzusehen, aber wir wollten auch andere Vögel beobachten können.

Bereits im Herbst haben wir zwei eichhörnchensichere Vogelfutterspender aufgestellt, um kleine Vögel anzuziehen. Das hat sehr gut geklappt, wie man hier sehen kann:



Das grüne Vogelhäuschen haben wir gekauft, weil es lustig aussieht und eichhörnchensicher sein soll. Sobald sich ein Eichhörnchen auf die Stange vor dem Häuschen setzt, verschliesst es durch sein Eigengewicht den Zugang zu den Kernen. Das Eichhörnchen war allerdings nicht blöd und hat schnell gemerkt, dass es sich einfach seitlich hinstellen muss, und schon kann es am Schlemmermahl teilnehmen. Deshalb mussten wir eine Blechplatte am Stab installieren, wodurch das Eichhörnchen gehindert wird, am Stab hochzuklettern.

Das ging alles gut, bis Herr und Frau Specht kamen und sich die besten Plätze bei den Sonnenblumenkernen sicherten. Also haben wir eine weitere Futterstelle besorgt. Ein Holzstück, das vier grosse Durchgänge hat. Die füllt man mit Fett und Kernen und schon hängt die Spechtfamilie dort. Die haben einen gesegneten Appetit und wir füllen dieses Ding jeden zweiten Tag auf.


Es macht uns grossen Spass, die Vögel beim Futtern zu beobachten. Natürlich haben wir unser Vogelbuch immer in der Nähe, um alle Neuankömmlinge bestimmen zu können. Wenn wir nach draussen gehen, fliegen einem die Meisen nur so um die Ohren. Unser "Wald" beim Eingang ist ideal für sie zum Ausruhen und sich verstecken. Aber natürlich schimpfen sie jedes Mal, wenn wir aus der Türe kommen und sie in ihrer Ruhe stören...

Und sonst? Wir haben erfahren, dass unser Groomer ein unfreiwilliges Bad in einem Sumpf genommen hat und deshalb zur Reparatur in die Stadt musste. Der Fahrer hat wieder einmal nicht geglaubt, dass die Sümpfe nicht gefrieren, wenn 30 cm und mehr Schnee den Boden vom Frost isolieren. Er hatte Glück im Unglück und ist "nur" seitlich gekippt. Da er ja sowieso mit dem Job aufhören wollte, wird es ihm wohl Recht sein, wenn jemand anderes die Aufgabe übernimmt. Am Freitag oder Samstag sollte der Groomer wieder hier sein und für gute Trails sorgen.

Auch heute Morgen habe ich mit Rex eine Schneeschuhwanderung durch unseren Wald gemacht. Dieses Mal ging es schon viel besser und Rex der schlaue Kerl hat auch verstanden, dass er mit etwas Abstand hinter mir gehen soll. Allerdings findet er immer noch, wir sollten mehr den Tierspuren und nicht dem Weg folgen. Aber alles in allem ist das eine ganz tolle Angelegenheit, dieses Schneeschuhlaufen.





05 Januar 2010

Neuste Errungenschaft

Hallo! Willkommen im neuen Jahr. Auch wir haben es geschafft und sind ziemlich gemächlich im 2010 angekommen. Heute wurde der Snowmobile Trail über den See markiert und wir sind somit von allen Seiten her wieder erreichbar. Viele Leute sind nicht unterwegs, denn die meisten wissen noch nicht, dass die Trails offiziell geöffnet sind. Einige Snowmobiler müssen sicher auch arbeiten und wir werden sie wohl erst am Wochenende sehen. Gestern Montag haben wir entsprechend eingekauft. Auf dem Heimweg ist uns auf dem Highway ein Lastwagen begegnet, der einen Groomer geladen hatte. Ob unser Groomer schon defekt ist? Tatsächlich, als wir heimkamen, war nur der "Dragon" da. So heisst der Anhänger vom Groomer, der die schönen flachen Pisten walzt. Was mit unserem Groomer passiert ist, haben wir noch nicht erfahren. Irgendetwas muss kaputt sein, wir werden es bestimmt bald wissen.

Da wir uns vorgenommen haben, etwas mehr Zeit für uns zu nehmen, wird das Restaurant diese Saison am Montag und am Dienstag geschlossen bleiben, Wirtesonntag eben. So haben wir einen Tag für die Einkäufe in der Stadt und am zweiten können alle anderen Arbeiten wie Cottage putzen, Schnee räumen etc. erledigt werden. Oder, was ich heute ausprobiert habe, einem neuen Hobby nachgehen. Ganz spontan habe ich mir gestern Schneeschuhe gekauft, mit dem schönen Namen Appalache. Und heute habe ich sie ausprobiert. Genug tiefen Schnee haben wir in unserem Wald. Das hat Spass gemacht, aber ich bin natürlich schön müde davon. Da muss ich noch an meiner Kondition arbeiten. Na ja, mein Teleskopstock war auch keine echte Hilfe, den konnte ich nicht richtig fixieren und er wurde immer kürzer. Und Rex? Den nahm ich mit, an der Leine. Das ging gut, bis er merkte, dass hinter mir gehen für ihn viel einfacher ist. Leider hat er nicht den nötigen Abstand eingehalten und ist immer wieder auf meine Schneeschuhe getreten. Er konnte gar nicht verstehen, warum ich ihm plötzlich sagte, er soll weggehen. Wo er doch sonst immer bei mir bleiben soll..... Aber ihm hat es sehr gut gefallen und er musste ausgiebig allen Spuren nachriechen, wie hier:

Nun muss ich also die Langlaufstöcke suchen, die wir aus der Schweiz mitgebracht haben. Die sollten im Container oder im Workshop sein. Irgendwo haben wir sie vor fast zehn Jahren ja mal versorgt. Dieses Problem werden wir nächste Woche lösen müssen, denn erst mal ist nun fünf Tage Restaurant angesagt. Unsere Gäste im Cottage sind gestern auch wieder heimgefahren und werden im Februar wieder kommen. So hat sich dieses Jahr also ganz gemütlich angelassen. Mal sehen, was es so bringt...