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09 April 2021

Eisfrei

Ups, der März-Beitrag ging vergessen...

Inzwischen können wir direkt in den Sommer springen. Allerdings müssen wir auch bei solchen Temperaturen weiterhin mit Schnee rechnen. Die letzte Frostgefahr ist normalerweise erst im Juni gebannt. Wir nehmen's gelassen...


Der Wind bläst die letzten Eisplatten in unsere Bucht.

Zwei Stunden später sind wir im Frühling / Sommer angekommen:


Mindestens drei Wochen früher als sonst!



31 Dezember 2019

2019 ist Geschichte

Alles Gute im Neuen Jahr!


Zum Jahresende ein paar Cervelats (hergestellt nach Schweizer Rezept) 
über einem Campfeuer im Schnee. Schön!


Wie aus dem Bilderbuch


Der Charlie Brown-Weihnachtsbaum nützt vor allem den Vögeln.


22 Juni 2016

Fire Ban in Effect

Das bedeutet, dass wir keine Camp-Feuer mehr machen dürfen. Auch nicht in unserem eigenen Garten. Auch nicht, wenn man direkt am See wohnt. Das letzte Feuer (und unser zweites hier im neuen Zuhause) haben wir von ein paar Tagen gemacht:


In den letzten Wochen ist bei uns so wenig Regen gefallen, dass alles ausgetrocknet ist, stellenweise ist es knatterdürr. Bei diesen Riesen-Wäldern und Buschregionen kann schon ein ganz kleines Feuer eine Riesenkatastrophe bedeuten. Man erinnere sich an die Feuer in Westcanada vor ein paar Wochen. Es ist beinahe unvorstellbar, dass eine halbe Stadt einfach so niederbrennen kann. Und doch passiert es immer wieder. Nicht immer ist es menschen-verursacht. Der Blitz startet oft ein Buschfeuer. Oder eine Glasscherbe, die in trockenem hohen Gras liegt.

Zum Glück blieb unsere Region um North Bay von einem wirklich riesigen Feuer bisher verschont. Vom Camp wissen wir, dass 1905 ein grosses Feuer gewütet haben muss, dem alle Gebäude zum Opfer fielen. Somit fällt das Baujahr des alten Log Cottages in diese Zeit nach dem Feuer.

Und im Garten?

Hier am neuen See gedeiht es im Garten immer noch prächtig. Wir haben keinen Sandboden, sondern eher Lehmerde, was die Feuchtigkeit zusammenhält. Und weil unser Garten seit Jahren gewohnt ist nach sich selber zu schauen, haben sich vor allem einheimische Pflanzen breitgemacht, die sich an dieses Klima und auch gelegentliche Trockenperioden gewohnt sind. Wässern muss ich nur meine paar gejäteten Blumenbeete...

Die erst kürzlich gepflanzten Gladiolen wachsen jeden Tag ein Riesenstück:


...und das sind noch nicht besonders viele. Uebrigens habe ich darin schon einige mehrjährige Pflanzen entdeckt, die zwar etwas mickrig sind, weil sie von Unkraut und Gräsern total überwuchert waren, aber sich jetzt langsam erholen. Und diesen Ueberlebenskünstlern helfe ich gerne mit etwas Wasser nach.

Fingerhut ?


Blue false Indigo


Indigolupine auf Deutsch


irgendeine Nelkenart:


 vermutlich eine Akelei ?


die bekannten Wildblumen:
Margerite


Devil's Paintbrush 
(übersetzt: des Teufels Farbpinsel - keine Ahnung, wie die Blume auf Deutsch heisst)


Wildrose
Die Wildrosen habe ich noch nicht geschnitten, obwohl sie es dringend nötig hätten. Zuerst will ich die Blüte abwarten, um zu sehen, welchen Farbe(n) sie haben.



Meinen ausgehöhlten und zum Blumentrog umfunktionierten Baumstamm vom Camp haben wir mitgebracht. Zu meiner Freude haben sich einige Sachen darin vom letzten Jahr versamt oder haben ganz einfach dort überwintert:

Nüsslisalat
Er reicht allerdings nur zu einer Dekoration, so wenig ist es.


orange-gelbe Stiefmütterchen


Schnittlauch, der gedeiht ja überall, wenn man ihn (versamen) lässt...


Natürlich habe ich doch noch ein paar Blumen zugekauft. Petunien mochte ich früher nicht besonders, habe mit der Zeit jedoch deren Vorteile erkannt. Wenn man sie versamen lässt, blüht es bald überall in allen Farben und Variationen, wenn man sie nicht aus Versehen als Unkraut ausreisst:






Da ich nun den Luxus von Sonnen- und Schattenplätzen für die Pflanzen habe, gönnte ich uns zwei Fuchsien:



Und zu guter Letzt durfte ich in der weiteren Nachbarschaft Taglilien und Narzissenknollen ausgraben, die bei uns bald eingepflanzt werden:





11 Mai 2016

Bei solchen Aussichten

am Morgen, kann man unmöglich lange im Bett bleiben:


Es ist die Aussicht vom Wohnzimmer, vom Büro und vom Schlafzimmer - absolut faszinierend, den See so nah zu haben. Das Haus steht etwas schräg in der Landschaft und wir blicken hier Richtung Südsüdwesten. Die Sonne ist eben am Aufgehen...


Marcels neues Reich rechts, eine riesige Garage mit Loft. Wir haben alles bereits gefüllt, denn viele Dinge mussten uns vom Camp begleiten. Auch ich freue mich auf neue Projekte.


Das erste Campfeuer (es war am 30. April) haben wir bei den Nachbarn auch bereits genossen. Es gibt viele Felsen hier in der Gegend. Bald haben wir Zeit, um alles zu erkundigen. 

Heute fahren wir zum (hoffentlich) letzten Mal ins Camp, um die Werkstatt fertig aufzuräumen. Es gibt natürlich viel mehr Arbeit als erwartet und wir dürfen uns glücklicherweise Zeit nehmen. Die neuen Besitzer sind sehr entgegenkommend (und praktisch ist es ja auch für sie, denn es tauchen immer wieder neue Fragen auf). Wir sind beide völlig ausgepumpt und müssen uns dringend erholen. Noch ein, zwei Tage mit wichtigen Terminen, wie Ausweise ändern, Zahnarztbesuch, Arztbesuch, Buchhalter, Bank - kurzum, alles, was in den letzten Wochen einfach nicht drin lag - und dann können wir die Umgebung unseres neuen Zuhauses erkunden und die unzähligen Kisten auspacken.