Leider sehe ich ihn (oder sie) nie. Sie sind mehrheitlich nachtaktiv, wenigstens wenn sie Unsinn anstellen. Beim Boote schöpfen habe ich sie entdeckt, die herumschwimmenden Aeste der "Tag Alder", die vom Biber so gerne als Baumaterial und Futter verwendet werden:
Solange sie unsere Bäume in Ruhe lassen und nur diese Büsche abbeissen, geht es ja noch.
Wenn sie aber wieder beginnen den Bach zu stauen und dann der ganze Campingplatz zu überschwemmen droht, hört der Spass auf. Das haben wir im Sommer und Herbst 2007 erlebt, wie ich (heute! vor 8 Jahren) in meinem damaligen Blog beschrieben habe:
Der Biber und
ich
Wer gewinnt, ist noch ungewiss, Tatsache ist
jedenfalls, dass der Biber zwei Nächte brauchte, um das wieder aufzubauen, was
ich am Montagnachmittag niederriss. Bestimmt hat er dabei gedacht, dass ich ein
lausiger Architekt sei. Er hat die von mir entfernten Aeste fein säuberlich
wieder ineinander verschichtet, hat fleissig Lehm und Blätter angehäuft und
seinen See so wieder ansteigen lassen. Mir ist überhaupt nicht klar, wie so ein
kleines Tier bis zu vier Meter lange und 12 cm dicke Baumstämme transportieren
kann. Sicher hat er sich jedoch hämisch gefreut, als ich erst mal einen Stiefel
voll Wasser herausgezogen, dann das Gleichgewicht verloren habe und bis über
meinen Allerwertesten hinaus nass wurde. Erst war's ja ziemlich kalt, aber dann
hat sich das Wasser in meinen Stiefeln erwärmt, sodass es im Bach ganz gut
auszuhalten war. Wir hatten vorher ein paar kühlere Tage und Badehosen wären
wegen der Mücken unmöglich gewesen. In den Fischerstiefeln ist man nicht so
beweglich und so haben sich Stiefel, Jeans und T-shirt als die beste Lösung
erwiesen. Ich war höchst beeindruckt von diesem Damm. Er ist ein kleines
Kunstwerk. Der Biber hat auch schon an der Verbreiterung und Erhöhung
gearbeitet und so konnte ich an Land studieren, wie ein Damm entsteht. Leider (für
ihn) habe ich dann aber eingegriffen und seine Ordnung gestört.
Beim Arbeiten im Wasser habe ich bemerkt, dass etwa 50 m weiter oben ein weiterer Damm ist, schön versteckt vom Gebüsch. Also war dies mein nächstes Projekt. Der Bach ist da nicht ganz so breit, dafür wachsen am einen Ufer Büsche, die sich über das Wasser neigen. Zudem ist das Ufer auch etwas unterspült. Dies hat der Biber genutzt, um in den Wurzeln dieser Büsche die Aeste vom zweiten Damm zu verkeilen. Es war gar nicht so einfach, dieses Bauwerk auseinander zu nehmen. Jedenfalls war dieser Damm am Mittwoch noch nicht repariert.
Heute war ich noch nicht am Bach, um zu sehen, wie es jetzt aussieht. Letzte Nacht hatten wir einen sehr heftigen Regen und ich war froh, dass ich den grösseren Damm am Mittwoch nochmals geöffnet habe. Da der Wasserstand vom See etwas angestiegen ist, fliesst der Bach auch nicht mehr so stark. Ich werde morgen dann sehen, ob ich wieder nass werden will. Wir erwarten Gäste für die Ferienhäuser und auch im Campground haben wir Reservationen. So bin ich gar nicht sicher, ob ich Zeit habe, um im Wasser zu spielen. Dann ist eine Woche später nochmals ein “long weekend„ und nachher beginnt für die Kinder der Schulalltag wieder.
Das verrückte Wetter, das in Mexiko und in der USA alles durcheinander bringt, scheint hier auch ein paar Auswirkungen zu haben. Nach den eher kühlen Tagen und diesem enormen Regen letzte Nacht war es heute bedeckt, dabei aber heiss und schwül. Es sieht irgendwie nach mehr Regen aus und die stickige warme Luft ist sehr unangenehm. Hoffentlich kühlt es bald ab und die Sonne gewinnt wieder die Oberhand. Die klaren Frühherbstmorgen sind das Schönste, was es hier gibt. Engadinwetter nenn' ich es.
Beim Arbeiten im Wasser habe ich bemerkt, dass etwa 50 m weiter oben ein weiterer Damm ist, schön versteckt vom Gebüsch. Also war dies mein nächstes Projekt. Der Bach ist da nicht ganz so breit, dafür wachsen am einen Ufer Büsche, die sich über das Wasser neigen. Zudem ist das Ufer auch etwas unterspült. Dies hat der Biber genutzt, um in den Wurzeln dieser Büsche die Aeste vom zweiten Damm zu verkeilen. Es war gar nicht so einfach, dieses Bauwerk auseinander zu nehmen. Jedenfalls war dieser Damm am Mittwoch noch nicht repariert.
Heute war ich noch nicht am Bach, um zu sehen, wie es jetzt aussieht. Letzte Nacht hatten wir einen sehr heftigen Regen und ich war froh, dass ich den grösseren Damm am Mittwoch nochmals geöffnet habe. Da der Wasserstand vom See etwas angestiegen ist, fliesst der Bach auch nicht mehr so stark. Ich werde morgen dann sehen, ob ich wieder nass werden will. Wir erwarten Gäste für die Ferienhäuser und auch im Campground haben wir Reservationen. So bin ich gar nicht sicher, ob ich Zeit habe, um im Wasser zu spielen. Dann ist eine Woche später nochmals ein “long weekend„ und nachher beginnt für die Kinder der Schulalltag wieder.
Das verrückte Wetter, das in Mexiko und in der USA alles durcheinander bringt, scheint hier auch ein paar Auswirkungen zu haben. Nach den eher kühlen Tagen und diesem enormen Regen letzte Nacht war es heute bedeckt, dabei aber heiss und schwül. Es sieht irgendwie nach mehr Regen aus und die stickige warme Luft ist sehr unangenehm. Hoffentlich kühlt es bald ab und die Sonne gewinnt wieder die Oberhand. Die klaren Frühherbstmorgen sind das Schönste, was es hier gibt. Engadinwetter nenn' ich es.
Schon am 19. August 2007 schrieb ich im Blog:
Seit
zwei Tagen herbstet es richtig bei uns. Erst war es wochenlang heiss und kein
Regen weit und breit. In der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch hat es endlich
geregnet, dann war’s tagsüber wieder schön und in der darauffolgenden Nacht hat
es wieder zünftig geregnet. Unsere Sandstrassen haben tiefe Regenfurchen
gekriegt. Den Sand schwemmt es einfach in den Fluss und von dort in den See. Da
kann man gar nicht viel machen. Gestern morgen waren angenehme Temperaturen und
die Sonne schien. Kurz vor Mittag, bei uns hatte soeben eine Gruppe ATVler ihre
Bikes aufgetankt, hat es wie aus Kübeln zu regnen begonnen. Sogar gehagelt hat
es, glücklicherweise nur kurz. Meine Blumen haben es überlebt, sie wurden nur
ein wenig zerzaust. Aber seither ist es kühl. Und weil es vorher so trocken
war, fallen auch schon die ersten Blätter von den Bäumen. Hallo! Es ist doch
erst Mitte August. Die Kinder haben noch zwei Wochen Schulferien, wir brauchen
noch keinen Herbst. Obwohl das eigentlich die schönste Jahreszeit hier ist,
aber es wäre schon noch ein wenig früh.
So habe ich halt heute den ganzen Tag meine Buchhaltung aufgearbeitet. Der
deutsche Computer läuft wieder nicht, aber der englische funktioniert
wenigstens. Unser Computerfachmann ist letzten Montag aus den Ferien
aufgetaucht und auch sofort zu uns herausgekommen. Aber, man glaubt es nicht,
der deutsche Computer ist gestartet, wie wenn nichts gewesen wäre. Wir haben
dann einige Daten übertragen, aber leider nicht alle. Eine grössere Sache steht
noch an und die wird nächste Woche erledigt. Sobald K. weg war, ist der
deutsche Computer wieder abgestürzt. Irgendwie stimmt etwas mit der
Stromversorgung nicht. Jetzt kann ich halt immer noch keine Bilder in meinen
Blog laden. Aber es wird schon wieder werden. Nach meinem Buchhaltungsmarathon
habe ich vorerst mal genug vom Büro und werde am Sonntag wieder mal was Anderes
machen. Arbeit genug hat es ja.
Uebrigens hat ein Biber den Bach ganz unten beim See gestaut. Dahinter ist ein neuer kleiner See entstanden und das Wasser plätschert fröhlich über den Damm. Tönt ja ganz romantisch, und sieht auch so aus. Nur, wenn der Biber den Damm noch höher baut, überschwemmt es den Campingplatz. Das ist keine gute Idee und so kommen wir wohl nicht darum herum, nächste Woche den Damm auseinanderzunehmen. Da der Bach unheimlich kalt ist, kann man das nicht in den Badehosen machen, sondern muss die Fischerstiefel anziehen. Die reichen bis unter die Achseln. Das dürfte gerade reichen, damit man nicht nass wird. Der neue See scheint ziemlich tief zu sein. Mal sehen, ob ich da noch ein paar Bilder machen kann. Aber heute nicht mehr, es ist schon beinahe Mitternacht und morgen ist ja auch noch ein Tag.
Uebrigens hat ein Biber den Bach ganz unten beim See gestaut. Dahinter ist ein neuer kleiner See entstanden und das Wasser plätschert fröhlich über den Damm. Tönt ja ganz romantisch, und sieht auch so aus. Nur, wenn der Biber den Damm noch höher baut, überschwemmt es den Campingplatz. Das ist keine gute Idee und so kommen wir wohl nicht darum herum, nächste Woche den Damm auseinanderzunehmen. Da der Bach unheimlich kalt ist, kann man das nicht in den Badehosen machen, sondern muss die Fischerstiefel anziehen. Die reichen bis unter die Achseln. Das dürfte gerade reichen, damit man nicht nass wird. Der neue See scheint ziemlich tief zu sein. Mal sehen, ob ich da noch ein paar Bilder machen kann. Aber heute nicht mehr, es ist schon beinahe Mitternacht und morgen ist ja auch noch ein Tag.
Und hier noch die Bilder:
Ja, das bin tatsächlich ich, mitten im Fluss mit den Fischerstiefeln... und Rex war auch ganz begeistert mit dabei!










