20 September 2015

Zum baldigen Saisonschluss

Schon wieder wurde bei uns gefeiert. Diesmal war es eine Gruppe Camper, die das baldige Saisonende mit einer Geburtstagsfeier im Restaurant feierten. Mit der Vorbestellung des Menus war dies für uns ganz gut zu schaffen. Die Schnitzel, Cordon Bleus und Spätzli haben allen geschmeckt. 


Zum Dessert gab es eine selbstgemachte Torte, ganz dem Thema des Sommers am See gewidmet. Diese Torte gestaltete eine langjährige Camperin, die schon viel lustige Themen auf Kuchen umgesetzt hatte. Die Ueberraschung war wieder einmal gelungen.


Allerdings gebe ich zu, dass diese farbigen Beläge nicht ganz meinem Geschmack entsprechen. 

Nach zwei Tagen Regen scheint heute wieder die Sonne. Der Morgen erwartete uns mit kühlen drei Grad. Die Blätter werden sich jetzt schnell verfärben. Wir arbeiten möglichst viel draussen, um die Herbstsonne einzufangen.


13 September 2015

Uffff....

Ich bin ziemlich geschafft. Aber gut geschafft... 

Zwei intensive Wochen(enden) liegen hinter uns. Am Labour Day Weekend, dem letzten langen Wochenende des Sommers, war ein grosser Teil unserer Familie hier vereint. Drei Generationen plus Hund. Meine Schwester, beide Nichten und der Neffe mit Familien (samt 6 Wochen altem Grossneffen und seinem zwei Jahre älteren Bruder) verbrachten Zeit miteinander hier im Camp. Wenn man bedenkt, dass alle innerhalb Ontario aus drei verschiedenen Richtungen jeweils über 400 km angereist sind... sowas geht nur in Canada. 


Das ist Jax, ein wunderschöner, sehr aktiver 18 Monate alter Deutscher Schäferhund. Geboren wurde er in Nordafrika und lebt jetzt für eine Zeitlang in Ottawa. (Wir werden ihn am nächsten Wochenende "hundesitten", damit wir nicht aus der Uebung kommen...)


Am Samstagabend gab es ein libanesisches Dinner, ein völlig neues Esserlebnis für uns. Natürlich durfte auch ein Pizzaessen nicht fehlen, der Ofen hatte Hochbetrieb. Viel zu selten sind wir mit der Familie beisammen; dafür geniessen wir es umso mehr, wenn es klappt.

Dieses Wochenende nun hatten wir nochmals Hochbetrieb. Wir feierten mit einer Bluegrass-Band - zwei Tage lang. Das Wetter spielte zum Glück auch mit, obwohl es am Abend draussen ziemlich kühl wurde. Aber wozu hat man denn einen Pizzaofen? Die Gäste reisten mit Campern und Trailern an und das kleine Cottage sowie das Gästehaus waren auch besetzt. 


Marcel war in seinem Element und bekochte seine Gäste. Das ganze Restaurant haben wir umgeräumt, damit für Gäste, Band und Buffet der ideale Platz gefunden wurde. Nun haben wir ein paar kleine Nachwehen und tolle Erinnerungen...  

Gerade vorhin ist dieses Vehikel vorbeigefahren:


Es ist der ehemalige Anbau von einem unserer saisonalen Trailer. Mit dem Ende der Sommer(schul)ferien und dem nahen Beginn der Jagdsaison kommt auch der Moment, wo sich die saisonalen Camper entschliessen müssen, ob sie im nächsten Sommer weiterhin hier campen oder andere Pläne verfolgen möchten. Gesundheitliche Gründe, berufliche Gründe, familiäre Gründe oder die Verwirklichung von Reiseplänen - immer wieder verlassen uns am Ende der Saison einige Camper. Die Nachfolger stehen schon in den Startlöchern und schauen sich die frei werdenden Plätze an. Es läuft weiterhin rund bei uns...



01 September 2015

Geheimnis gelüftet

Der gestrige Beitrag und die Reaktion darauf hat meinen Ehrgeiz gepackt. Obwohl ich heute eigentlich ganz andere Sachen machen müsste, wollte ich es jetzt genau wissen. Und jetzt, wo ich das Ergebnis kenne, wundert es mich auch nicht, dass bisher NIEMAND diese Pflanze benennen konnte.


Es ist die Ackerbrombeere oder Kratzbeere, auf englisch common dewberry oder European dewberry. Warum kennt sie niemand? Weil ihre Früchte so nach gar nichts schmecken, hat man beschlossen, sie einfach zu ignorieren. Nicht ich. Ich hatte nämlich Bedenken, dass es sich um das poison ivy handeln könnte und habe immer genügend Abstand davon gehalten. Da das Gestrüpp sich in den letzten Jahren im Abhang unter dem Pizzahaus ziemlich ausgebreitet hat (obwohl ich ihm schon mal mit Handschuhen und langärmligen Kleidern zu Leibe gerückt bin), musste ich einfach herausfinden, um was es sich da handelt. Zudem mag ich es nicht, wenn ich in meinem Garten eine Pflanze nicht kenne...

Nun habe ich die Sträucher nochmals genauer betrachtet. Die Beeren sind inzwischen gefressen weg. Ob es der Hugo war? Oder die Chipmunks? Oder gar die Mäuse? Jedenfalls mag sie irgendjemand. 


Heute morgen ist es neblig und nieselig. Eigentlich sollte die Sonne scheinen, aber die aufkommenden Stürme in den USA haben unserem Wetter wieder mal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Herbst ist eindeutig auf dem Weg zu uns. Sogar die mir nun bekannte Kratzbeere hat begonnen, sich mit ihrem Herbstkleid zu schmücken.