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07 Juni 2015

Spuren im Sand

Die Turtles (Schildkröten) sind ziemlich sture Tiere, so scheint mir jedenfalls. Obwohl ich sie von der Strasse verjagt habe, fanden sie diese Stelle am Besten für ihr Nest. Und so zeigte sich gestern Abend dieses Bild:


Gleich zwei painted turtles sind am Eier legen, die eine mitten auf der Strasse. Uns blieb nur noch übrig, die Stelle mit Verkehrshütchen zu markieren.


Die Turtle nah am Strassenrand, unten die Stelle heute Morgen. Man sieht kaum etwas von den Eiern ca. 15 cm unter dem Sand.


Die zweite Turtle, mitten auf der Strasse:


Die Stelle heute Morgen:


 Ganz in der Nähe fand sich dieses neue Loch:


Ob Chipmunks (Streifenhörnchen) wohl Schildkröteneier fressen? Natürlich nicht, ich weiss auch gar nicht, ob es ein Chipmunk-Höhleneingang ist. Es könnte auch irgendein Räuber sein. Schildkröteneier sind eine Delikatesse im Tierreich und nur wenige Schildkrötchen überleben ihr erstes Jahr.

06 Juni 2015

Die nächste Invasion

Auch diese Tiere sind interessant zu beobachten und wandern ab jetzt überall im Park herum. Vor allem der Strand, unsere Strassen und der Parkplatz (alles aus Sand) haben es ihnen angetan. Sie suchen geeignete Plätze für ihre Kinderstube Eiablage. Eilig haben sie es überhaupt nicht und so stehen schon mal die Autos unserer Camper auf der Strasse und warten, bis die Schildkröte sich bequemt hat, dieselbige zu überqueren. Wenn's dumm läuft, beginnen sie mitten im Weg ihr Loch zu graben. Dann dauert es locker ein paar Stunden, bis sie fertig sind. Sie lassen sich nicht gerne stören und wenn man in ihre Nähe kommt, bevor sie ihr Loch graben, suchen sie meistens das Weite und damit einen geeigneteren Platz.


selbstbewusstes kleines Ding


Ob sie jetzt dann graben will?


Zum Glück nicht. Nachdem ich sie gestört habe, wandert sie weiter auf der Suche nach dem geeigneten Nest.

In meiner Fotosammlung vom Mai 2014 habe ich dieses Mini-Schildkrötchen gefunden, ca. 3 cm im Durchmesser, das mit ziemlicher Sicherheit aus dem 2013-Gelege aus unserem Vorplatz stammt:




Ob es überlebt hat?


25 Juni 2013

Tannenschösslig

Dieses Jahr habe ich wieder Tannenschössli-"Honig" gemacht. Wir haben so viele Tannen ums Haus, dass ich in kürzester Zeit die Schösslig gesammelt hatte. Das Kochen dauerte dann aber zwei Tage. Dafür stehen jetzt wieder ein paar Gläser in meinem Vorratsschrank und ein paar verkaufe ich auch. Ein Stammgast stürzte sich ganz erfreut darauf, um sich ein grosses Glas zu sichern. Seine Frau mache Fudge damit, eine Art Blechpraline, die dann in Stücke geschnitten wird. Ein tolles Mittel gegen Erkältung, finde ich. Muss vielleicht mal nach einem Muster fragen.




Vom fertigen Produkt habe ich kein Bild, sieht ja auch gar nicht speziell aus. Dafür ist es gesund und das erste Sommer-Erkältungsopfer hat sich bereits mit einem Glas eingedeckt.


Tankstellenabschrankung

Unsere Tankstelle hat uns in den letzten Monaten etwas Kummer bereitet. Schuld daran waren wieder mal die Behörden. Sie schickten einen eifrigen jungen Inspektor und der fand, wir müssten einige Dinge verbessern. Verschiedene Sicherheitsventile, ein höheres Abluftrohr und schlussendlich auch eine andere Abschrankung. Die drei Metallfässer, gefüllt mit Sand, waren nicht gut genug. Da wird genau vorgeschrieben, wie tief das Loch, wie dick die Rohre, wie weit sie aus dem Boden rausschauen müssen und wie lang der Abstand zwischen den einzelnen Pfosten zu sein hat. Da spielt es keine Rolle, dass bei uns auf dem Grundstück eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h gilt und dass man schon ziemlich blöd fahren muss, um die Tankstelle zu gefährden. Nichts da, Vorschrift ist Vorschrift und da gibt es keine Ausnahmen (Behörden sind doch überall gleich).

So haben sich die Männer halt an die Arbeit gemacht. Endlich konnte der Lochbohrer, der schon seit zwei Jahren in der Garage steht, eingesetzt werden. Der Bagger wurde vom Traktor abgehängt und an seiner Stelle der Bohrer montiert. In unserem Sand war das Bohren natürlich ein Pappenstil.


Löcher gebohrt...


Pfosten installiert (mit tatkräftiger Hilfe von Rex)


Beton eingefüllt (sie haben sogar vorher noch jeweils ein dickes Eisenrohr reingepackt) ...


...und fertig ist die Abschrankung.

Hier ist sogar bereits das neue Dach installiert. Nun muss nur noch der Tank gereinigt und neu gestrichen werden und wir haben eine (fast) neue und jedenfalls absolut legale Tankstelle. Ist übrigens sehr praktisch, eine eigene Tankstelle vor der Haustür zu haben.


Turtle will Nachwuchs

Diesmal war es eine riesige "Snapping Turtle", die ihre Eier in der Wiese zwischen dem Log Cottage und dem See abgelegt hat.


Es war kein besonders schönes Tier, eher grimmig und sicher schon ziemlich alt, dem lädierten Panzer nach.


Leider wird diesmal nichts mit dem Nachwuchs.


Ein Nesträuber (vermutlich der Fuchs) hatte Lust auf frische Schildkröteneier. Erstaunt waren wir über die Grösse der Eier, ca. Golfballgrösse. Und heute habe ich erfahren, dass etwa 20 solcher Eier gelegt werden. Nun kann man sich mal vorstellen, wie gross die Schildkröte war. Sie hatte ca. 45 cm Durchmesser.


Bilder von unserem Grundstück

In den letzten Tagen hatte ich immer den Fotoapparat bei mir. Es gibt so viel zu sehen, die Natur ist immer für eine Ueberraschung bereit. Hier ein paar Impressionen:


Beim Morgenspaziergang habe ich diese Orchidee entdeckt. Sie heisst Moccasin Flower und kommt recht selten vor, da sie sich nur schwer vermehrt. Trotzdem gibt es in unserem Wald einige Exemplare.


Der Mohn ist eine erstaunliche Blume. Sie blueht nur ein paar Tage und wird dann meistens vom Winde verweht...


violette Tannenzäpfli, so richtig dekorativ


Ableger aus dem ehemaligen Garten meiner Schwester
(Zum Glück werden wenigstens diese Blumen nicht von den Chipmunks gefressen.)


Der Bach, der mitten durch unser Grundstück fliesst.


Einer der Hintereingänge. Wir müssen absperren, sonst fahren immer wieder Neugierige auf diesem Weg ins Camp. Es ist der Weg, der über den Bach direkt zum Workshop und den Garagen mit all unseren Gerätschaften führt. Leider gibt es auch mitten im Busch immer wieder Diebe, wie unsere Nachbarn bereits feststellen konnten. Wir haben früh alles abgesperrt und inzwischen gibt es nur noch wenige Grundstücke ohne Tore oder Abschrankungen. Wie man sieht, habe ich diesmal das Fahrrad genommen. Meistens gehe ich ja zu Fuss, denn auf der anderen Seite der Schranke liegt mein bevorzugter Spazierweg.


06 Juni 2013

Was ist das?



Mitten vor der Lodge auf dem Platz...



Es ist die Kinderstube einer Schildkröte



Und tschüss! Die Arbeit ist vollbracht.



Halt! Ich will mich noch verabschieden, von Angesicht zu Angesicht. Auf Wiedersehen, im nächsten Jahr.