In Riesenschritten kommt der Frühling bei uns an. Temperaturen bis 20 Grad und (noch) keine Blackflies. Daran kann man sich gut gewöhnen.
Die Frühlingsblumen springen förmlich aus dem Boden.
Endlich habe ich es geschafft eine neue Kamera zu kaufen. Das Beste war, es gab 25% Rabatt, weil die Schachtel schon geöffnet war:-). Es fehlten dann auch zwei der vier mitgelieferten Batterien und die Tragschlaufe. Aber hey, der Rabatt macht das längstens wieder wett.
Nun muss ich mich an die neue Gute gewöhnen. Es ist eine sogenannte Bridge-Kamera mit viel Automatik, einem recht guten Zoom und für meinen Anspruch viel zu viel Möglichkeiten. Hier ein paar Bildversuche:
Das Komposthaufen-Gitter haben wir umfunktioniert zum Tannzapfenhalter. Die Tannzapfen sind gute Feuerstarter, die vor allem im Winter hochwillkommen sind. Die neue "Ernte" fällt momentan grad von den Bäumen.
Diese Holzbeigen müssen wir dieses Jahr unbedingt im Pizzaofen versenken. Sie sind inzwischen nämlich ausgezeichnet gelagert.
Max der Spaniel Jäger mischt im Moment den ganzen Park auf. Die Hasen rennen kreuz und quer durchs Gelände und Max keuchend hinterher. Unglaublich, was der vierzehnjährige Senior für Energien entwickelt. Mit seiner Hörbehinderung und dem verminderten Sehvermögen wird er nie eine Beute erwischen. Dafür macht es ihm Spass und er ist glücklich wie Anton. Er erschreckt uns zwischendurch, weil er sich vermutlich zu sehr verausgabt. Dann liegt er ganz ruhig flach auf der Erde und wartet, bis der Schwächeanfall vorbei ist. Soll er es geniessen, denn in zwei Wochen gilt wieder Leinenzwang bei uns.
Ein mögliches Opfer, der Groundhog,
der neben und unter unserem Container lebt.
Max hat ja viel Geduld -
(und ich muss meine Kamera schnellstens in den Griff bekommen, damit ich einen Schnappschuss mit Hund UND potentieller Beute machen kann.)
Der Blick von der Werkstatt zum Holzschopf. Links das umgebaute Bootshaus. Auch mit altem Lodgedachblech verkleidet. Davor steht Marcels altes Minivelo von 1970 und je ein Herren- und Damenvelo, Baujahr ca. 1948. Sie gehörten meinen Eltern und sind alte englische Tourenfahrräder. Irgendwann wird sie jemand entdecken und zu neuem Leben (als Antiquität) erwecken.
Marcel musste sie aus dem Schopf nehmen, um den Bagger am Traktor befestigen zu können:
Der Aussenofen mit Holzschopf:
Ein wenig Holz ist nach dem Winter doch übrig geblieben (denn wir verbrennen momentan Holz von frisch gefällten Bäumen oder anderes minderwertiges Holz. Das gibt in der Uebergangszeit genügend Wärme ab).

Das Holz für den nächsten Winter. Unsere Wunder-Holzbearbeitungsmaschine befindet sich im Unterstand hinter dem roten Holzschnitzler. Marcel wurde im letzten Herbst nicht ganz fertig mit seinem Projekt. Am Schluss wird daraus eine "Garage" wie für die Kanus. Alles Material ist wiederverwertet. Der Rahmen stammt von einem dieser günstigen Plastik-Autounterstände, die im Winter meistens durch die Schneelast in sich zusammenfallen. Das Gestell (hat uns ein Camper gebracht) lässt sich prima als Basis gebrauchen. Das Dach (und später auch die Wände) sind noch von unserem alten Lodge-Dach. Für die Türen liegen bestimmt noch irgendwo alte Holzplatten herum. Da wir in einer nicht-organisierten Gemeinde leben, brauchen wir keine Baubewilligungen und dürfen bauen, was uns gerade in den Sinn kommt. Einzig die Provinz-Vorschriften müssen wir einhalten. Da geht es aber vor allem um Strom, Gas, Wasser und Statik. Damit will man ja auch keine Bastelei anstellen.

Der letzte Schneehaufen hinter der Lodge. Unter der schwarzen Blache befindet sich das Feuerholz für den Campingplatz (muss noch in Säcke abgefüllt werden). Links die Rückwand vom Gästehaus, in der Mitte das Gartenhaus (ein altes Cottage) und rechts ist die Kanu-Garage, wo den Winter über alle Kanus und Kajaks sowie die Rasenmäher versorgt sind.
Und nun noch ein weiterer Lieblingsbaum:
Er beschützt den Aussensitzplatz und steht tatsächlich so schräg. Wahrscheinlich ist er als junger Baum von den Nachbarn zu sehr bedrängt worden. Inzwischen hat er sich jedoch durchgesetzt und ist der grösste Baum auf der West-Seite der Lodge. Er dürfte schon einige Jahrzehnte alt sein.
Soviel für heute. Ich muss noch viel üben mit der neuen Kamera. Geduld in dieser Hinsicht ist absolut nicht meine Stärke...