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06 Februar 2021

Wintersturm-Warnung

In den letzten 30 Stunden sind 50 cm Schnee gefallen,

 

auf die 50 cm, die wir schon hatten - das runde Gitter ist 120 cm hoch.

Zum Glück sind hier schon Schneeschuh-Wanderer durchgegangen.


Sogar der Briefkasten unter dem Dach hat eine Dekoration erhalten.


Die Vögel sind froh um die gestreuten Sonnenblumenkerne.


Wo sollen sie sonst ihren Appetit stillen?




24 Mai 2020

Vom Winter gleich zum Sommer

Nachdem es am 11. Mai zum letzten Mal geschneit hat, sind die Temperaturen seither unaufhörlich angestiegen und haben gestern diese Höhe erreicht:


Wie letztes Jahr besuchte uns dieser Baltimore Oriole (Pirol), ein wunderschöner Vogel, der gerne Orangen frisst und sich auch an den Hummingbird-Futterstellen versucht. Hoffentlich bleibt er uns den Sommer über erhalten.


Zum ersten Mal sahen wir ein Rebhuhn (Partridge) in unserem Garten sandbaden. Genüsslich wälzte es sich die längste Zeit in der trockenen Erde. Später sahen wir es das Rad schlagend davon stolzieren. Hoffentlich ist die Partnersuche von Erfolg gekrönt.

 

17 November 2017

Schneesturm im Anmarsch

Auf Samstag ist ein Schneesturm mit 15-30 cm Schnee vorausgesagt. Am Verhalten der Vögel, Enten und anderen Tieren, die sich die Bäuche vollschlagen, scheint diese Vorhersage zu stimmen. Vorerst scheint jedoch bei -10° C die Sonne und es herrscht eine herrliche "Ruhe vor dem Sturm".




Ein gut getarntes Waldhuhn auf einem Essigbaum:

 

Streifenhörnchen Chips mit vollen Backen:


Das Eichörnli wollte sich partout nicht fotografieren lassen und hüpfte immer aus dem Bild. Aber auch es ist emsig am futtern.



28 Juni 2016

Seerundfahrt

Unser Motörli ist repariert, das Wetter könnte auch nicht besser sein und so haben wir gestern früh wieder einmal einen Versuch gestartet, den See zu umrunden. Und diesmal hat uns der 39 Jahre alte 2,5 HP-Motor nicht im Stich gelassen. Beim letzten Mal hatte er ja nach ein paar hundert Metern abgestellt (die Kühlung funktionierte nicht, weil der Impeller defekt war) und wir mussten heimrudern.

Einmal den See umrunden dauert bei sehr langsamem Dahintuckern etwa ein-einhalb Stunden. Schneller will man auch nicht fahren, denn es gibt viel zu entdecken und der Motorenlärm hält sich so in Grenzen.

Wenn wir vom Haus Richtung Osten starten, fahren wir an unseren fünf Nachbarn vorbei und dann ist erstmal Schluss mit Häusern. Wunderschön. In der folgenden Bucht haben wir zwei Loon gesehen, einen Fischreiher und vermutlich einen Kranich. Die Loon waren zu weit weg und ich hatte nur das Smartphone mit dabei.

wenn man genau schaut, sieht man sie doch :-)


Der Fischreiher steht im Schilf am linken Bildrand:


Dann flog er davon und setzte sich auf den dürren Baum in der Bildmitte. Nein, er sitzt nicht ganz oben auf der Spitze, das ist der Kranich, er sitzt genau in der Bildmitte, auf dem gleichen Baum mit blauem Himmel im Hintergrund...


Wir verliessen die Bucht und fuhren südwärts, an drei grossen Häusern vorbei. Eines soll einen Helikopter-Landeplatz haben. Südwestlich folgte die nächste Bucht, mit einem einzigen alten kleinen Cottage, das vermutlich nur per Boot zu erreichen ist. Hier ist es sehr felsig. Wir wunderten uns, wie wohl diese grossen runden Steine auf das Ufer zu sitzen kamen. Vermutlich durch das Eis im Winter hochgedrückt? Diese Bucht ist praktisch alles Crownland, d.h. das Land dahinter gehört uns allen.



Familie Biber hat sich ein grosses Haus links vom Felsen gebaut:


Nun verlassen wir die Bucht und blicken Richtung Westen. Ein Felshügel prägt das Bild. Ob es da einen Weg hinauf gibt? Das muss ich noch herausfinden.


Noch ein Blick auf den Berg. Irgendwo am rechten Bildrand wohnen wir:


Unser Haus liegt etwas links vom weissen Punkt (ein Boot). Links um die Ecke liegt der grössere Teil des Sees, rechts um die Ecke die einsame Bucht:


Dann war leider der Akku vom Telefon leer... Wir sind weiter Richtung Südwesten getuckert und haben uns die weiteren drei Seitenbuchten mit den vielen Häusern und Cottages angeschaut. Es gibt alles, was man sich wünschen kann. Einen Nachteil haben sie alle: Sie haben private Zufahrtsstrassen, die selber unterhalten werden müssen. Das ist vor allem im Winter nicht immer einfach. Unsere Lage hingegen ist geradezu ideal. Wir wohnen am Ende der einzigen Strasse, die von der Gemeinde unterhalten wird. Aber das war ja mit ein Grund, weshalb wir dieses Haus wählten.

Auf dem Rückweg begutachteten wir noch den ultimativen "Fishing Spot", damit Marcel bald beginnen kann, unser zukünftiges Essen zu fangen... Liegt gar nicht weit von uns weg.

Erdbeerli mit Chrönli

Das muss ich noch schnell zeigen. Heute ging ich nämlich nochmals Erdbeeren pflücken. Die Reihe, die mir zugewiesen wurde, brachte Riesenprachtsexemplare von Erdbeeren hervor, sogar mit Zugabe. Als Vergleich dazu ein normal grosses und perfekt geformtes Erdbeerli, wie man sie in den Verkaufsläden findet:



26 Juni 2016

Kinderstuben

In den letzten Tagen und Wochen werden wir rund ums Haus aufs Beste unterhalten. Da fliegt und piept es ununterbrochen. Bisher waren die Aktivitäten vor allem auf die Nester beschränkt, aber seit die Spechtfamilie ausgeflogen ist, werden vor unserem Esszimmerfenster die tollsten Unterhaltungen geboten:
der kleine Jüngling


Mama Specht klammert sich am Vogelfütterer fest und hämmert insbrünstig darauflos, um an die leckeren Kerne zu kommen. Klein-Specht inzwischen übt sich im Holzpfosten traktieren und am sich Festhalten.


Immer wieder hat Mama Specht Erbarmen und bringt dem Kleinen schnell einen Bissen zu fressen:


Der aber ist unschlüssig, wie er es anstellen soll, den Kern zu fressen und gleichzeitig am Pfosten hängen zu bleiben. So drollig, ihm zuzuschauen:




Inzwischen am anderen Ende des Hauses

Die Amselfamilie hat sich in den letzten drei Wochen auch recht gemacht. Frau Amsel musste erst mal ausgiebig auf dem Nest sitzen:


Dabei hat sie uns immer aufmerksam beobachtet:



Hier scheint sich endlich was zu tun:


Tatsächlich zeigen sich drei kleine Schnabelspitzli:


Mama Amsel beobachtet uns immer noch sehr genau, scheint jedoch etwas mehr Vertrauen zu haben:


Die Geduld hat sich gelohnt. Frau Amsel hat mich zwar gesehen und zögerte ganz kurz, 


aber dann drehte sie sich kurzerhand um und fütterte ihre Jungmannschaft:


Ein paar Tage später sieht man die Kleinen nun schon über den Nestrand gucken:



Zwei Tage später sind sie schon wieder ein Stück gewachsen. Lange werden sie nicht mehr in diesen engen Verhältnissen bleiben wollen. Vorhin schaute ich nach und tatsächlich hüpfte einer der Jungvögel auf dem Nestrand herum.


Da bin ich aber gespannt, wie diese Familiengeschichte weitergeht...

Nachtrag:

Tatsächlich müssen sie heute Morgen ausgeflogen sein. Jedenfalls sitzen keine Vögeli mehr im Nest. Ich habe eigentlich erwartet, dass sie sich weiterhin in der Nähe aufhalten, aber bisher habe ich keine Feder von ihnen gesehen...



27 Mai 2016

Spring has sprung

Ja. Es ist definitiv Frühling geworden, eigentlich schon fast Sommer. Die Natur explodiert förmlich. Unser Garten wuchert fröhlich vor sich hin, denn wir sind immer noch mit Auspacken und Einrichten beschäftigt. Hier ein paar Impressionen:

die einzigen zwei Tulpen im ganzen Garten


ein Pflänzlein behauptet sich vor der Eingangstüre


die Wildrosen brauchen dringend etwas Pflege


die im letzten Jahr noch umgepflanzte Goldmelisse (beebalm) entwickelt sich prächtig


bald gibt es Walderdbeerli (falls mir die Chipmunks nicht zuvorkommen)


diese Kugeln werden zu


diesen kleinen Schönheiten


die gibt es wohl überall auf der Welt


im Urzustand


Meine Schlüsselblüemli, die einzige Pflanze, die ich diesen Frühling noch im Camp ausgraben konnte. Sie wachsen momentan in einem Plastikeimer, bis ich den idealen Platz für sie gefunden habe.


dieses Dickicht werden wir wohl bald etwas lichten müssen, denn ich will doch, dass ich den See seh...


***

Am letzten Donnerstag haben wir dem Dump (unserer Abfallstelle) wieder einmal einen Besuch abgestattet. Auf dem Rückweg, ganz nah wo wir beim letzten mal den Bären gesehen haben, wollten wir diese Naturschönheit etwas genauer betrachten (den grauen Fleck in der Bildmitte, linkes Viertel):


da sind wir schon etwas näher dran


ein wunderschöner kleiner Wasserfall


verwunschen mitten im Wald


erinnert mich ein wenig an den Rheinfall en miniature


interessante Wurzellandschaften


Unterschlupf für viele Tiere


dieser Baumstamm liegt schon lange hier


keine Ahnung, weshalb die Wurzeln so freiliegen
sie sind wunderschön, wie poliert


***

Inzwischen Zuhause:
die gefiederten Besucher haben unsere Bar gefunden

yellow-rumped warbler (Kron-Waldsänger)


evening grosbeak (Abendkernbeisser)


rose-breasted grosbeak (Rosenbrust-Kernknacker), der jedoch partout seinen roten Bauch nicht fotografiert haben wollte


pine grosbeak (Hakengimpel)


spruce grouse (Tannenhuhn)
Das ist uns in die Scheibe geflogen und hat es leider nicht überlebt. Wir haben es begraben (wohl wissend, dass andere Menschen diese Vögel jagen und essen).


***

Und im Haus? Da sieht es immer noch ein wenig chaotisch aus. Die Bauernbetten warten auf die Montage.


die antiken Gläser werden endlich ausgepackt und abgewaschen


die von den Tanten geerbten Silberstücke müssen dringend poliert werden


ein guter Wein muss für diese Karaffe noch gefunden werden