Am letzten Donnerstag waren wir wieder einmal im Kino. Das geschieht nicht sehr oft, aber seit letztem Jahr immer öfter.
Es sind nicht die berühmten grossen Filme, für die mit einem enormen Aufwand die Werbetrommel gerührt wird. Es sind oft alternative Filme und auf der Webseite des Filmclubs steht dann auch: "films for discriminating audiences". Ich fühle mich übrigens nicht diskriminiert, es bedeutet eher "kritisch" oder "anspruchsvoll" und das Publikum besteht meistens aus "reiferen" Semestern.
Es sind durchs Band interessante Filme, aus allen Kontinenten. Sie werden immer in der Originalsprache gezeigt. Letzten Frühling lief z.B. ein indischer Film "Lunchbox". Und vor einer Woche war "Tracks" auf dem Programm. Allerdings mussten wir da passen, wir hatten keine Zeit fürs Kino. "Chef" hat uns übrigens sehr gut gefallen, diesen Film haben wir uns nicht entgehen lassen.
Oft sind canadische Filme dabei, meistens mit kleinem Budget produziert. Diese haben es uns besonders angetan. "Algonquin" war der Film, der diesen Herbst gezeigt wurde.
Letzten Donnerstag sahen wir "Boyhood". Das Konzept dieses Films war sehr spannend, wurde er doch über eine Zeitspanne von 12 Jahren gedreht.
Wie man sieht, haben wir hier im Norden von Ontario durchaus Interessantes an Kultur. Uebrigens hat uns meine Schwester darauf gebracht. Wir besuchten mit ihr im April 2010 das erste Mal eine Vorführung des Filmclubs. Damals lief "Das weisse Band" - in Originalsprache...
riminating audiences