15 Juni 2014

Alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr konnte ich es nicht lassen und habe "Tannenschössling-Honig" produziert. Ich mag das Prozedere vom Sammeln der Schösslinge über das stundenlange Einkochen des Sirups, dem Abfüllen in Gläser und zum Schluss dem Aufkleben der Etiketten.




Obwohl der Winter sehr lang war und sich der Frühling erst spät bemerkbar machte, hat die Natur die Verspätung inzwischen aufgeholt. Jedenfalls blühen meine Blumen nicht später als sonst. Im letzten Herbst habe ich einige Sachen umgepflanzt und geschenkte Pflanzen gesetzt (ich finde Ableger aus fremden Gärten besonders spannend). Natürlich erinnere ich mich nicht mehr, was genau ich da gemacht habe. Umsomehr gefällt mir diese Blume, sie blüht nämlich zum ersten Mal in meinem Garten. Ich weiss nicht einmal mehr, woher sie kommt. An diesen "Wundertüten-Blumen" freue ich mich immer am meisten.




Und sonst?

Natürlich vermissen wir Rex enorm. Zum Glück hilft uns Mäxli (der Hund meiner Schwester) ein wenig über den Verlust hinweg. Er ist immer noch bei uns und bleibt es wohl auch. In der ersten Woche hat er immer wieder nach Rex gesucht und hatte auch ein paar kleine "Unfälle". Die ganze Sache hat ihn wohl auch etwas durcheinander gebracht. Wir müssen Max immer noch kennen lernen. Er ist als Spaniel so ganz anders als ein Husky-Schäfer-Mischling wie Rex.




Marcel arbeitet an einem neuen Projekt. Der 10jährige Holzunterstand muss neu gebaut werden, denn er war kurz vor dem Zusammenfallen. 


Dies ist natürlich ein altes Bild, im Schopf war kein Stück Holz mehr diesen Frühling...


Und wie bereits versprochen, gibt es noch ein Projekt. Die Maschine ist von den drei Gutachtern Marcel, Georg und Barry getestet und für gut befunden worden. Dazu fuhren sie 500 km Richtung Suedosten (ich nannte es "the boy's playday"). Kurzerhand wurde das Teil bestellt. Lieferung Ende August. Man darf gespannt sein!



06 Juni 2014

Loslassen

Wir wussten der Tag ist nicht mehr fern - trotzdem kam er überraschend. Am Mittwoch, 4. Juni, mussten wir Rex gehen lassen. Wir waren in der Stadt, haben zum ersten mal als Canadier gewählt, als er unerwartet Probleme bekam. Unsere spontane Reaktion: sofort zum Tierarzt. Zum Glück erreichten wir den Arzt gerade bevor er in seine Mittagspause gehen wollte. Seine Reaktion war toll. Er hat uns sofort geholfen und Rex untersucht. Nun wurde uns vieles klar. Es waren nicht nur seine Arthritis und sein hohes Alter von 14 Jahren und drei Monaten, es war auch ein Lebertumor, der ihm schon länger Beschwerden machte. 

Schweren Herzens machten wir die Entscheidung und liessen Rex gehen. Er war genau 13 Jahre bei uns, begleitete uns durch viele Höhen und Tiefen. Er war ein wunderbarer Hund und wir werden ihn nie vergessen. Danke, Rex.