Viel gibt er ja noch nicht her, unser Garten. Der grösste Teil ist überwuchert mit Gras, das lange nicht mehr geschnitten wurde. Dann haben sich Himbeerstauden breit gemacht, die sich besser auf einen Kampf vorbereiten, den sie nicht überleben werden... Und trotzdem, wenn man gut hinschaut, sieht man die Ueberlebenden, diejenigen Pflanzen, die sich vom Gras nicht bezwingen liessen, wie z.B. diese Traubenhyazinthen:
oder ein paar Osterglocken inmitten der Essigbäume
Eine ganze Essigbaum-Allee gibt es hier. Sehr dekorative Bäumchen, die sich im Herbst tiefrot verfärben und ungewohnte Früchte tragen:
Der im letzten Herbst gepflanzte Rhabarber entwickelt sich prächtig (und eine erste Portion Löwenzahnblattsalat dürfte es auch bald geben).
Der Ausblick zum Nachbarn nach Westen: Viel Wald und kein Mensch weit und breit. Die Parzelle gehört der Gemeinde und wird nicht genutzt (zum Glück für uns).
Der Weg neben dem Garagengebäude vorbei zum See.
Und dann seh' ich sie, die Trillium, die Provinzblume von Ontario, allerdings in burgunder und nicht in weiss. Das freut mich aber sehr und ich werde dazu schauen, dass sie sich ungestört vermehren kann:
Ein Fall für die Motorsäge, eine Zeder, ziemlich angeknabbert...
Hier soll angeblich mal ein Gemüsegarten gewesen sein... mmmh - wir werden sehen...
Und zu guter Letzt: Das Aufhängen der Futterstellen hat sich gelohnt. Ein Goldzeisigpärchen (American Goldfinch - eine Finkenart) hat uns entdeckt, wie schön...
und gleich nochmals:
Bei den Kolibris hat sich zum Männchen auch schon ein Weibchen gesellt. Es dürften bald mehr werden. Ich bin sehr gespannt, welche weiteren gefiederten Besucher ich bald vorstellen kann.