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25 November 2017

Frau Holle oder Herr Petrus?

Die Beiden sind sich uneinig! 

Mal gewinnt SIE (am 19.11.17):


Dann wieder ER (am 25.11.17):


Sie sollen sich endlich entscheiden, bitte!

20 Juli 2015

Für fünf Minuten...

fühlten wir uns wie in einer Autowaschanlage!




Dann war der Spuk vorbei, die Welt frisch gewaschen, die Regenfässer gefüllt, der Garten getränkt... und die Sonne drückte wieder durch. So liebe ich Regen (solange ich ein Dach über dem Kopf habe).

18 Mai 2015

Europäische Gäste

Gleich zu Saisonbeginn haben sich die ersten europäischen Gäste angemeldet. Nein, für einmal sind sie nicht aus Berlin, sondern aus Köln. Auch eine interessante Stadt und uns vor allem von unserem Auswanderungsinterview in der canadischen Botschaft in Bonn 1999 in Erinnerung.

Das Wetter hat am Wochenende glücklicherweise mehr oder weniger mitgespielt. Vor allem der Sonntag war der perfekte Tag. Am Morgen etwas Nebel und dann strahlenden Sonnenschein und fast 30 Grad warm. Unsere Gäste wollten einen Ausflug auf dem See machen. Da unsere Boote und das Dock erst am nächsten Wochenende bereit sein werden, nahm Marcel unser altes grünes Kanu und den kleinen 2 HP Suzukimotor aus dem Winterquartier. Der Motor sprang auch sofort an und die Beiden machten sich auf den Weg..., um nach kurzer Zeit paddelnd wieder zurückzukehren. Der Motor spuckte Benzin und muss nun erst repariert werden. Schade und schon etwas peinlich für uns, denn normalerweise funktioniert unser Equipment. Anfangs Saison kann aber schon mal etwas schief laufen, wir haben ja nur eine kurze Zeit, um alles für den Sommer herzurichten. So kam es also, dass sich R & I paddelnd fortbewegen mussten:


Am Abend dann haben sie ein echtes Schweizer Fondue bestellt. Lustig, wenn Schweizer "Nachbarn" nach Canada reisen, um das Traditionsgericht zum ersten Mal zu geniessen! Da haben wir doch gerne mitgemacht.

Heute Montag ist Feiertag (Victoriaday). Wie vorausgesagt hat es in der Nacht geregnet und ein wenig gewittert. Es ist nun bedeckt, aber immer noch 17 Grad warm. Kein Grund also, den Tag nicht auch im Camp zu verbringen. Die meisten unserer saisonalen Camper sind wieder für den Sommer eingerichtet und wir alle freuen uns auf eine gute Saison.


23 April 2015

Aufräumen

In jeder Regenpause machen wir aus dem:


das:


und zwar mit dem:

(endlich konnten wir das erste unserer Spiel- Werkzeuge aus dem Schopf holen)

um schliesslich das zu machen:


Die Zufahrtsstrasse in den Campingplatz erhält eine frische Schicht Schnitzel. Der letzte Regensommer hat die Einfahrt etwas gar strapaziert. Diese Methode hat uns übrigens in den letzten Jahren sehr geholfen, den Sand dort zu lassen, wo er hingehört: Nämlich auf die Strasse und ihn nicht bei jedem Regenfall in den Fluss zu schwemmen. Zudem werden wir auf elegante Weise die Aeste der gefällten Bäume los.

Dieses Bild zehn Minuten vor Arbeitsschluss will ich euch nicht vorenthalten. Natürlich macht der April seinem Namen alle Ehre:


und heute morgen erwartete uns das:


Es wird wohl nichts mit Bäume fällen heute.


22 April 2015

April, April, der weiss genau, was er will

Nach zwei Nächten mit Regen-wie-aus-Kübeln hat sich das Eis auf dem See verändert. Es sieht grau-weich-schwarz, kurz gesagt: schmelzend aus. Es wird vermutlich früher als im letzten Jahr zu dem werden, was es mal war: WASSER!



Die Besitzer der Trailer ganz vorne könnten momentan direkt von ihrem Platz in die Boote steigen. Der See ist nochmals angestiegen und die Spielwiese liegt nun ganz unter Wasser. Noch spielt alles im grünen Bereich, es darf einfach nicht zu lange dauern, sonst ertrinkt meine Linde...


normalerweise fliesst hier der nur etwa vier Meter breite Fluss

Letzte Nacht dann plötzlich: Stromausfall. Schon länger sind wir nicht mehr in den Genuss dieses Ereignisses gekommen... Wie auch immer, der Generator liess sich problemlos starten, die batteriebetriebenen Laternen standen schnell bereit und nach ein paar hektischen Minuten (und anschliessend einem gemütlich vor sich hinbrummenden Generator) konnten wir wieder lesen und fernsehen. Ich konnte dann sogar ziemlich gut schlafen, aber Marcel durfte musste eine Nachtschicht einlegen. Nach sechs Stunden war morgens um halb fünf der Spuk vorbei und die Normalität kehrte zurück.

In den nächsten zwei Tagen soll es weiter ab und zu regnen oder - oh Schreck - schneien. Ab Montag werden die Temperaturen tagsüber wieder in den zweistelligen Bereich klettern und schon ab Samstag könnten wir die Sonne wieder antreffen. Gute Aussichten. April! Nimm dich zusammen...


25 November 2014

Stromlos

Gestern Abend um 20.30 Uhr ist wieder mal der Strom ausgefallen und heute nach mehr als 14 Stunden warten wir immer noch auf die Aufschaltung. Wie immer kommen wir am Schluss der Warteschlange dran, weil hier draussen im Busch so wenig Kunden betroffen sind.

Es war ein heftiger Sturm, der Tausende von Haushalten vom Netz schmiss. Vor allem hat er auch im Süden gewütet und da dort viel mehr Leute wohnen, konzentrieren sich die Reparaturen erstmals auf die Ballungszentren. Wir sind uns das schon fast gewohnt - obwohl, man kann (oder will) sich an die relativ häufigen Stromausfälle eigentlich nie gewöhnen. 

Während eines Stromausfalls schnurrt unser Generator meistens problemlos vor sich hin und wir können wenigstens die Heizungs- und Wasserpumpen betreiben. Abwechslungsweise laufen auch Kühlschrank und Tiefkühler. Natürlich heisst das für Marcel, Nachtschicht zu schieben. Trotzdem versuchen wir zu schlafen, was uns inzwischen meistens gut gelingt. Letzte Nachte bemerkte ich jedoch plötzlich, dass die Heizungsrohre kalt wurden. Eine Sicherung beim Generator hat sich ausgeklinkt. So durfte Marcel mitten in der Nacht mit Stirnlampe und Regenschutz den Schaden beheben. Es ist unbedingt nötig, dass die Heizungspumpen immer laufen, weil sich sonst unser Aussenofen überhitzt und dadurch Schaden nehmen könnte.

Besonders ärgerlich ist der Stromausfall heute, weil wir am Mittwoch eigentlich einen kleinen Ausflug geplant haben. Mal sehen, ob sich bis dahin alles wieder normalisiert hat. Wir sind noch guter Hoffnung!

Uebrigens hat es in den letzten Tagen tatsächlich stark geregnet und der Schnee ist fast aller weggeschmolzen. Gestern hatten wir plus 9 Grad. Inzwischen schneit es jedoch wieder und wir sollten nach Wettervorhersage bis zu 10 cm erhalten. Mist!


Soeben hören wir ein riesiges Dröhnen über der Lodge. Der Hydro One Helikopter fliegt den Stromleitungen entlang auf der Suche nach dem Schaden. Nun dauert es hoffentlich nicht mehr lange...



20 November 2014

Das Gärtnern...

muss ich wohl oder übel aufs nächste Jahr verschieben. Die Vögel freuts!


Es schneit schon wieder - oder immer noch. Allerdings ist's bei uns nicht ganz so schlimm wie weiter südlich. Der "lake effect" um die grossen Seen ist Schuld an diesen Schneebergen im Nordosten der USA und im südlichen Teil von Ontario. Wir sind zum Glück gerade weit genug nördlich, um von diesem Monster-Schneefall verschont zu werden. Lustig dürfte es am Wochenende werden, da sind bei uns Temperaturen um die Nullgrenze vorausgesagt, mit möglichem Eisregen. Dass die Temperaturen wieder etwas steigen, ist schon ok, denn die -17 Grad von vorletzter Nacht waren etwas gar kalt für November. Aber Eisregen brauchen wir trotzdem nicht...