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07 Juli 2015

Adieu


Max, eine Stunde vor seiner Reise in die andere Welt... wir waren noch beim Tierarzt um herauszufinden, wo seine Atemnot herkommt. Schon vorher haben wir besprochen, dass er nach Möglichkeit natürlich sterben soll, wenn es die Situtation zulässt. Am frühen Morgen hat er noch vergnügt mit uns Frühstück gegessen. Vermutlich war es ein Herzinfarkt, nebst der Atemnot. Trotz allem war es unerwartet und wieder mitten in der Stadt, wie bei Rex vor einem Jahr. 

Nun ruhen beide nebeneinander in der Nähe der Lodge und wir sind zum ersten Mal seit über vierzehn Jahren hundelos. Es tut weh - natürlich, aber Max hatte ein langes und glückliches Leben. Er war ein quirliger, lustiger, fröhlicher und von allen geliebter Hund. Er fehlt uns.


27 Mai 2015

Unordentlicher Untermieter

Warum nur hängen so komische Schnurreste vom Dach?


Und was ist diese Sauerei am Boden?


Aha, ein Vogelnest...


Zwar fehlt der Vogel...


Mal sehen, wie und ob sich diese Kinderstube entwickelt...

Und Max der Spaniel?


hat Geburtstag heute - seinen Vierzehnten. 
Happy Birthday, Max!

(Uebrigens ist Max ein sehr ordentlicher Untermieter...)


01 Mai 2015

Und er kommt doch!

In Riesenschritten kommt der Frühling bei uns an. Temperaturen bis 20 Grad und (noch) keine Blackflies. Daran kann man sich gut gewöhnen. 


Die Frühlingsblumen springen förmlich aus dem Boden.





Endlich habe ich es geschafft eine neue Kamera zu kaufen. Das Beste war, es gab 25% Rabatt, weil die Schachtel schon geöffnet war:-). Es fehlten dann auch zwei der vier mitgelieferten Batterien und die Tragschlaufe. Aber hey, der Rabatt macht das längstens wieder wett.

Nun muss ich mich an die neue Gute gewöhnen. Es ist eine sogenannte Bridge-Kamera mit viel Automatik, einem recht guten Zoom und für meinen Anspruch viel zu viel Möglichkeiten. Hier ein paar Bildversuche:


Das Komposthaufen-Gitter haben wir umfunktioniert zum Tannzapfenhalter. Die Tannzapfen sind gute Feuerstarter, die vor allem im Winter hochwillkommen sind. Die neue "Ernte" fällt momentan grad von den Bäumen.



Diese Holzbeigen müssen wir dieses Jahr unbedingt im Pizzaofen versenken. Sie sind inzwischen nämlich ausgezeichnet gelagert.


Max der Spaniel Jäger mischt im Moment den ganzen Park auf. Die Hasen rennen kreuz und quer durchs Gelände und Max keuchend hinterher. Unglaublich, was der vierzehnjährige Senior für Energien entwickelt. Mit seiner Hörbehinderung und dem verminderten Sehvermögen wird er nie eine Beute erwischen. Dafür macht es ihm Spass und er ist glücklich wie Anton. Er erschreckt uns zwischendurch, weil er sich vermutlich zu sehr verausgabt. Dann liegt er ganz ruhig flach auf der Erde und wartet, bis der Schwächeanfall vorbei ist. Soll er es geniessen, denn in zwei Wochen gilt wieder Leinenzwang bei uns.


Ein mögliches Opfer, der Groundhog, 
der neben und unter unserem Container lebt.


Max hat ja viel Geduld -
(und ich muss meine Kamera schnellstens in den Griff bekommen, damit ich einen Schnappschuss mit Hund UND potentieller Beute machen kann.)


Der Blick von der Werkstatt zum Holzschopf. Links das umgebaute Bootshaus. Auch mit altem Lodgedachblech verkleidet. Davor steht Marcels altes Minivelo von 1970 und je ein Herren- und Damenvelo, Baujahr ca. 1948. Sie gehörten meinen Eltern und sind alte englische Tourenfahrräder. Irgendwann wird sie jemand entdecken und zu neuem Leben (als Antiquität) erwecken. 


Marcel musste sie aus dem Schopf nehmen, um den Bagger am Traktor befestigen zu können:


Der Aussenofen mit Holzschopf:


Ein wenig Holz ist nach dem Winter doch übrig geblieben (denn wir verbrennen momentan Holz von frisch gefällten Bäumen oder anderes minderwertiges Holz. Das gibt in der Uebergangszeit genügend Wärme ab).


Das Holz für den nächsten Winter. Unsere Wunder-Holzbearbeitungsmaschine befindet sich im Unterstand hinter dem roten Holzschnitzler. Marcel wurde im letzten Herbst nicht ganz fertig mit seinem Projekt. Am Schluss wird daraus eine "Garage" wie für die Kanus. Alles Material ist wiederverwertet. Der Rahmen stammt von einem dieser günstigen Plastik-Autounterstände, die im Winter meistens durch die Schneelast in sich zusammenfallen. Das Gestell (hat uns ein Camper gebracht) lässt sich prima als Basis gebrauchen. Das Dach (und später auch die Wände) sind noch von unserem alten Lodge-Dach. Für die Türen liegen bestimmt noch irgendwo alte Holzplatten herum. Da wir in einer nicht-organisierten Gemeinde leben, brauchen wir keine Baubewilligungen und dürfen bauen, was uns gerade in den Sinn kommt. Einzig die Provinz-Vorschriften müssen wir einhalten. Da geht es aber vor allem um Strom, Gas, Wasser und Statik. Damit will man ja auch keine Bastelei anstellen.


Der letzte Schneehaufen hinter der Lodge. Unter der schwarzen Blache befindet sich das Feuerholz für den Campingplatz (muss noch in Säcke abgefüllt werden). Links die Rückwand vom Gästehaus, in der Mitte das Gartenhaus (ein altes Cottage) und rechts ist die Kanu-Garage, wo den Winter über alle Kanus und Kajaks sowie die Rasenmäher versorgt sind.


Und nun noch ein weiterer Lieblingsbaum:


Er beschützt den Aussensitzplatz und steht tatsächlich so schräg. Wahrscheinlich ist er als junger Baum von den Nachbarn zu sehr bedrängt worden. Inzwischen hat er sich jedoch durchgesetzt und ist der grösste Baum auf der West-Seite der Lodge. Er dürfte schon einige Jahrzehnte alt sein.


Soviel für heute. Ich muss noch viel üben mit der neuen Kamera. Geduld in dieser Hinsicht ist absolut nicht meine Stärke...



13 September 2014

Tiergeschichten Teil 2

Den letzten Tiergeschichten kann ich noch eine Fortsetzung anfügen:
Im August bekam ich eine e-Mail von den Gästen, die zu jener Zeit in unserem Cedar Cottage Ferien machten. Die Mail lautete:

First I want to say how absolutely wonderful the cottage is and the view and we are having a glorious time. Just wanted to tell you also that at 4 am this am a flying squirrel chewed a hole into the screen window in kitchen by microwave and entered the cottage! Took us 30 mins to chase him out the door to the porch! LOL 
But now your beautiful new window has a hole in the screen the size of a quarter! Feel free to drop by to see - I have pics of the squirrel LOL

Na, das war mal wieder etwas ganz Neues. Von den fliegenden Eichhörnchen habe ich schon gehört. Da die jedoch nachtaktiv sind, habe ich noch keines gesehen. So verlangte ich also die Bilder. Und tatsächlich, unscharf ist dieses kleine Biest zu erkennen, das einfach ein Loch in den Fliegenschutz gerissen hat, um durchs offene Fenster in die Küche zu gelangen. Flying squirrels sehen aus wie eine Mischung aus Fledermaus und Feldmaus. Sie besitzen lange Hautfalten an den Vorderpfoten und können so durch die Luft gleiten. Hier die Bilder, unscharf zwar, aber immerhin...



Das Loch im Screen ist nicht so schlimm. Wir werden es bei Gelegenheit reparieren. Dafür gibt es nun eine neue Wildtier-Geschichte in unserem Repertoir.

Max jagt nach wie vor die Gänse, wenn er kann. Und verfolgt sie weiter bis ins Wasser. Zum Glück konnte ich ihn austricksen. Er rennt zwar ins Wasser und beginnt die Gänse schwimmend zu verfolgen. Aber er hat noch nicht gemerkt, dass er jeweils an der Leine ist und so gar keine Chance hat, weit in den See hinauszuschwimmen. Ich amusiere mich sehr darüber und Max bekommt so sein Schwimmtraining. Ja, ich weiss, es ist ein wenig gemein, ihn so auflaufen zu lassen... aber es ist zu seinem eigenen Schutz. 
Uebrigens wurde unterdessen die Entenjagd eröffnet und die Gänse und Enten hüten sich, in die Nähe der Jäger zu kommen. Dachte ich wenigstens. Aber gestern watschelten wieder frischvergnügt zehn Gänse auf unserem Rasen herum und versch.... alles. Wie wenn sie wüssten, dass auf unserem Grundstück keine Schüsse fallen dürfen.

Und hier Max mit seiner Lieblingsstellung beim Autofahren:



Marcel erzählt eine lustige Begebenheit. Ein Vogel nimmt hinter der Lodge genüsslich ein Sandbad - beobachtet von einem Feldhasen, der wiederum von Marcel beobachtet wird. Als der Vogel davonfliegt, hoppelt der Hase ins gleiche Sandloch und nimmt... richtig! - ein Sandbad! Es sind solche Momente, die einem das Leben hier draussen in der Wildnis so wertvoll machen.



14 August 2014

Tiergeschichten

Zur Zeit wimmelt es im Park nur so von Hasen, Groundhogs, Streifenhörnchen und Eichhörnchen. Leider gibt es auch viel zu viele Mäuse :-( Es wird Zeit, dass die Füchse wieder bei uns einziehen und etwas aufräumen. Max bemüht sich zwar, die Tiere um die Lodge aufzustöbern, aber man merkt, dass er schon ein älterer Hund ist, meistens jedenfalls.

Letzten Samstag hat er uns jedoch gehörig erschreckt. Wir haben wieder einmal eine Gänsefamilie, die ihr Unwesen treibt. Mit Vorliebe fressen sie vom frisch geschnittenen Rasen. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn das Zeugs hinten nicht in Form von grünen Würstchen wieder auf der Wiese landet. So haben wir also Max losgeschickt, um die Gänse von der Wiese zwischen dem Log Cottage und dem See zu vertreiben. Das hat er nach einigen Anfangsschwierigkeiten auch toll gemacht und die Gänse flogen unter Riesengeschnatter davon und landeten im See, nah am Ufer. Max legte sich daraufhin unter einen Baum und stand nicht mehr auf. Wir dachten tatsächlich, er hätte sich zu sehr verausgabt, denn er bewegte sich nicht mehr. Wir waren noch am Ueberlegen, ob wir den Hund vielleicht heimtragen sollen, da stand er auf und lief zum Ufer. Um einen Drink zu nehmen, dachten wir. Aber nein, er rannte gleich ins Wasser und schwamm auf die Gänse zu. Da nützte alles Rufen nichts, Max war unterwegs! Die Gänse schwaderten schnell davon, aber eine auf die falsche Seite. Max hinterher. Inzwischen war er schon ziemlich weit draussen und das gefiel uns gar nicht. Man hört ja, dass Enten, Gänse oder auch Biber die Hunde weit hinaus"zeukeln", bis sie nicht mehr können und untergehen. Ob das stimmt oder nicht, wollten wir gar nicht herausfinden. Ich rief also und ein Camper, der gerade am See war, rief auch. Und plötzlich drehte Max ab und schwamm wieder aufs Ufer zu. Allerdings aufs falsche, nicht zu mir auf die Cottageseite, sondern Richtung Campground. Und dann sah ich den Grund dafür: Josh, ein Junge aus dem Campingplatz ist kurzerhand ins Flussdelta gewatet und Max fand das so interessant, dass er zu ihm hinschwamm. Ein paar Minuten später kam Josh mit Max angelaufen. Sie mussten durch den ganzen Campground, über die Brücke und den Berg rauf, um Max wieder heil heimzubringen. Ich bin sehr froh, dass ich meiner Schwester nicht beichten muss, ihr Hund sei ertrunken.


***

Hinter der Lodge liegen unter einer Blache die Holzscheite für die Campfeuer. Wir packen diese in Säcke ab und verkaufen sie in unserem Laden. 


Nun hat diese Blache über die Jahre etwas gelitten, was kleine Löcher zur Folge hat. Und wozu dienen diese Löcher? Sie sind hervorragend geeignet, um am Morgen ein Sonnenbad zu nehmen - meint die Schlange. Es sind zwei Garder Snakes, völlig ungiftig und überall anzutreffen. Beim Schwanz der einen sieht man den Kopf der zweiten. Es lagen da auch schon drei Schlangen in der Sonne.


***

Pech hatte diese Fledermaus. Sie hing an einem Stein, der neben der Stufe ins Pizzahaus liegt. Max hat sie mir gezeigt, indem er ausgiebig daran schnüffelte. Es wunderte mich schon, dass sie mitten am Tag an der Sonne so dahing, bis ich merkte, dass das Tier gar nicht mehr lebte.


***

Apropos Pizzahaus. Das ist ja bekanntlich direkt auf Sand gebaut. Eigentlich nicht schlimm, denn es besteht dadurch keine Gefahr, dass sich der Grund im Winter durch den Frost anhebt. Aber nun hat sich eine Groundhogfamilie dort eingenistet, d.h. sie haben von drei Seiten Löcher unter das Pizzahaus gegraben. Herausgefunden habe ich es, als beim Vorbeigehen plötzlich zwei kleine Köpfe herausschauten. Es sah sehr drollig aus. Leider war die Kamera nicht in Reichweite. Handeln mussten wir sofort, denn ein unterirdisches Gangsystem könnte unser Pizzahaus in Schräglage bringen. Mit Ammoniak lassen sich die ungebetenen Gäste vertreiben. Und Marcel hat ein neues Projekt auf seiner Do-do-Liste: Pizzahaus Groundhog-sicher machen.


Uebrigens leben Groundhogs unter dem Log Cottage (nicht gut), im alten weissen Haus, unter dem Gazebo, in der Holzbeige und eine ganze Menge unter Trailern und Gerätehäuschen im Campground. Sie fressen Blumen, Kräuter, meine Zucchetti und graben unzählige Löcher, die wir irgendwann wieder zuschütten müssen.


27 Juli 2014

Durchzogener Sommer

Nein, dieses Wetter macht mir gar nichts aus. Es ist nicht heiss, nur zwischen 15 und 25 Grad, und es regnet jeden zweiten oder dritten Tag. Das gefällt meinem Garten und den Pflanzen im ganzen Camp sehr gut. Alles ist grün und die Blumen gedeihen prächtig. Das Unkraut auch... Damit das nicht allzu sehr überhand nimmt, habe ich mir angewöhnt, während längerer Telefongespräche (z.B. mit der Schweiz) Unkraut zu zupfen. Das geht ganz ausgezeichnet. Allerdings ist das Unkraut nur dort weg, wo mein schnurloses Telefon noch hinreicht :-)



Der neue Holzschopf

Der Holzschopf ist beinahe fertig. Und so wurde er gebaut:




Nun bekommt er Richtung Norden noch zwei Fenster (alte, vom Log Cottage), denn durch diese wird im Herbst das Holz mittels Förderband reintransportiert. Nächstes Jahr will Marcel den Holzschopf aussen verkleiden, mit Weiss natürlich. Der Schopf ist so gebaut, dass er später mal zu einer Garage umgebaut werden könnte. Im Moment wird die noch offene Seite verschlossen und mit einem Durchgang oder einer Tür versehen. Schon etwas luxuriös, das Ding, aber dafür müssen wir nun nie mehr einen Holzschopf bauen...

Goldgelbe Nachtstimmung

Vor ein paar Wochen war am Abend um 21.00 Uhr die ganze Landschaft in goldenes Licht getaucht:


Es sah nach einem riesigen Sturm aus, solch ein goldgelber Himmel beim Eindunkeln, das war ungewohnt. Oft haben wir ja Ende Juni, anfangs Juli gewaltige Stürme, jedenfalls die letzten paar Jahre. Aber wie dieses Licht gekommen ist, so verschwand es wieder und alles blieb ruhig. Vielleicht werden wir dieses Jahr vom üblichen Sommersturm verschont?

Erste Bootsfahrt der Saison

Am letzten Montag haben wir es endlich geschafft und zum ersten mal in diesem Sommer eine Bootsfahrt unternommen. Für Max war es die erste Bootsfahrt überhaupt (so nehmen wir jedenfalls an). Er hat zu Beginn furchtbar gezittert, aber bald hat es ihm Spass gemacht. Ganz entspannt sass er auf der vordersten Sitzbank und hat in die Luft geschnuppert. Im Fluss dann musste ich ihn gut festhalten, denn er war etwas gar fasziniert von der Umgebung und wir wollten ja nicht riskieren, einen Hund über Bord gehen zu lassen.







15 Juni 2014

Alle Jahre wieder

Auch dieses Jahr konnte ich es nicht lassen und habe "Tannenschössling-Honig" produziert. Ich mag das Prozedere vom Sammeln der Schösslinge über das stundenlange Einkochen des Sirups, dem Abfüllen in Gläser und zum Schluss dem Aufkleben der Etiketten.




Obwohl der Winter sehr lang war und sich der Frühling erst spät bemerkbar machte, hat die Natur die Verspätung inzwischen aufgeholt. Jedenfalls blühen meine Blumen nicht später als sonst. Im letzten Herbst habe ich einige Sachen umgepflanzt und geschenkte Pflanzen gesetzt (ich finde Ableger aus fremden Gärten besonders spannend). Natürlich erinnere ich mich nicht mehr, was genau ich da gemacht habe. Umsomehr gefällt mir diese Blume, sie blüht nämlich zum ersten Mal in meinem Garten. Ich weiss nicht einmal mehr, woher sie kommt. An diesen "Wundertüten-Blumen" freue ich mich immer am meisten.




Und sonst?

Natürlich vermissen wir Rex enorm. Zum Glück hilft uns Mäxli (der Hund meiner Schwester) ein wenig über den Verlust hinweg. Er ist immer noch bei uns und bleibt es wohl auch. In der ersten Woche hat er immer wieder nach Rex gesucht und hatte auch ein paar kleine "Unfälle". Die ganze Sache hat ihn wohl auch etwas durcheinander gebracht. Wir müssen Max immer noch kennen lernen. Er ist als Spaniel so ganz anders als ein Husky-Schäfer-Mischling wie Rex.




Marcel arbeitet an einem neuen Projekt. Der 10jährige Holzunterstand muss neu gebaut werden, denn er war kurz vor dem Zusammenfallen. 


Dies ist natürlich ein altes Bild, im Schopf war kein Stück Holz mehr diesen Frühling...


Und wie bereits versprochen, gibt es noch ein Projekt. Die Maschine ist von den drei Gutachtern Marcel, Georg und Barry getestet und für gut befunden worden. Dazu fuhren sie 500 km Richtung Suedosten (ich nannte es "the boy's playday"). Kurzerhand wurde das Teil bestellt. Lieferung Ende August. Man darf gespannt sein!



27 April 2014

Frühling?... Yes!

Mit etwas Glück ist nun auch bei uns der Frühling eingekehrt. Es muss so sein, denn die ersten Krokusse gucken aus der Erde und in drei Wochen ist die Campingsaison bereits eröffnet! Zwar haben wir noch jede Nacht Unter-Null-Temperaturen, aber tagsüber wird es schnell warm - wenigstens, wenn die Sonne scheint. Auf kommende Woche sind jedoch sechs Tage Regen vorausgesagt, grrrr...

Der Schnee schmilzt nun auch unter den Bäumen und im Busch, das Eis auf dem See wird jeden Tag dünner. Heute hat sich endlich beim hinteren Fluss eine grosse Schneise im Eis aufgetan. Wir haben tatsächlich genug Winter gehabt und geniessen jeden warmen Sonnenstrahl (wie zum Beispiel heute Sonntag).



die Docks warten auf die Eisschmelze


Maple Sugar Festival in Powassan

Gestern besuchten wir das Maple Sugar Festival, das immer am letzten Samstag im April stattfindet. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und es war bedeckt, regnerisch und saukalt. Trotzdem haben sich viele Menschen eingefunden und Pancake Breakfast, Country Music, Lumberjack Wettbewerbe und die verschiedensten Verkaufsstände auf der Main Street genossen:




Es war unterhaltsam und eine schöne Abwechslung für uns. Bestimmt werden wir im nächsten Jahr wieder dabei sein und hoffen auf wärmeres (sprich regen- und schneefreies) Wetter.




Marcel hat an einem Stand sogar ein neues Teil entdeckt, das er unbedingt unserem Wagenpark einverleiben will. Ich werde darüber berichten, wenn es soweit ist...

Ostern

Ist auch schon wieder eine Woche her, aber auch darüber gibt es etwas zu erzählen. Am Karfreitag durften wir wieder einmal Stallluft schnuppern. Seit beide "Schwesternfamilien" nicht mehr farmern, und zudem die einen auch gar nicht um die Ecke wohnen, besuchten wir ein Schweizerpaar, das etwa 80 km von uns auf einem wunderschönen Stück Land an einem Fluss eine Milchwirtschaft betreibt. Wir assen gemütlich zusammen Zmittag, machten anschliessend einen Spaziergang zum Fluss und sahen sogar einen Bären, der mitten im Fluss stand und vermutlich Fische fing. 


Der schwarze schräge Strich mitten im Wasser ist der Bär, ehrlich (und ich weiss jetzt auch genau, dass ich dringend eine bessere Camera mit einem guten Zoom brauche...).

Wir sind hoch über dem Fluss spaziert und haben einen wunderschönen Aussichtspunkt mit einer Sitzbank besucht:




Das Farmhaus steht erhöht in der Nähe des Flusses, so richtig idyllisch:



Und nun noch einen Blick in den Stall:



Am Ostersamstag eröffneten wir mit Ursula (Schwester) und Nathalie (Nichte) die Pizzahaus-Saison:


Der Ostertisch:


Der Innenausbau vom Pizzahaus ist bald fertig. Dann braucht nur noch der Ofen ein richtiges Kleid, sprich mehr Isolation und irgend-einen Ueberzug. Erstaunlich ist, dass am Ostersonntag - nach 18 Stunden - der Ofen immer noch 200 Grad heiss war. Marcel und ich starteten gleich nochmals eine Runde Pizza.

Max - oder "Maxwell der Spaniel"

Seit ein paar Wochen ist Mäxli immer wieder bei uns in den Ferien. Er ist ein lustiger, sehr aktiver und immer hungriger 13jähriger Spaniel - der Hund meiner Schwester. Er hat schon an vielen Orten gewohnt in seinem Leben. Zuerst viele Jahre in Chisholm, dann in Ottawa, Sault Saint Marie, Thunder Bay und jetzt in Powassan, immer bei jemandem aus der Familie. Da er nicht besonders gut auf Rufe hört, ist es schwierig, ihn (in einem Dorf) einfach laufen zu lassen. Bei seiner Energie braucht er jedoch genügend Freilauf. So bietet sich das noch geschlossene Camp richtig an. Und hier darf er jetzt (innerhalb der Campgrenzen) rennen und schwimmen, soviel und soweit er will.
Als Jagdhund hilft er uns momentan, die Gänse aus dem Camp zu vertreiben und auch die Eich- und Streifenhörnli ums Haus hat er gut in Kontrolle.
Wir werden sehen, wie das in drei Wochen geht, wenn bei uns wieder Leinenzwang im Campingplatz gilt. Ob er merkt, dass er dann nicht mehr einfach überall hinrennen kann? Wir lassen uns überraschen.


Rex und Max sind beste Kumpels, beide halt schon älter und deshalb abgeklärt. Sie teilen den Wasser-, aber nicht den Futternapf (sonst würde Rex verhungern, weil er nie schnell genug ist). Am Morgen begutachten sie jeweils zusammen die Umgebung. Ob vielleicht doch noch ein interessantes Tier daher kommt? 



Zum Schluss


Ein Bild vom Log Cottage, vor einer Woche: