Das Jahr hat bei uns mit bitterkalten Temperaturen begonnen. Zum ersten Mal seit wir hier wohnen, ist uns das Wasser in der Lodge eingefroren. Es brauchte nur eine kleine Ecke, die besonders kalt wurde, und nichts ging mehr. Mit einem Loch in der Wand und einem Föhn konnten wir zum Glück das Problem schnell beheben. Und nun hat Marcel ein neues Projekt... Wie kalt es denn ist? Das seht ihr hier:
Das ist wirklich sehr, sehr kalt, auch wenn die Luft trocken ist. Wir haben noch das Glück, dass kein Wind weht, sonst wäre es draussen nicht mehr auszuhalten. Für Rex sind diese Temperaturen auch viel zu kalt und wir haben ihm deshalb "Schuhe" besorgt. Er hat sich erstaunlich schnell daran gewöhnt und hält schön still, bis wir sie ihm angezogen haben. Allerdings bleibt er jeweils nicht lange draussen, sondern verrichtet sein Geschäft und kommt ganz schnell wieder an die Wärme ins Haus. Immerhin bringen wir es dank der Renovation der Aussenfassade und den neuen Fenstern ohne unseren Schwedenofen in der Wohnung auf 18 Grad und im Restaurant auf 16.3 Grad. Sobald wir jedoch zusätzlich den Schwedenofen in Betrieb nehmen, wird es sofort "toasty warm". In der Küche, die sich teilweise in einem Anbau befindet, ist und bleibt es kalt, so ca. 15 Grad. Sobald man jedoch kocht, lässt es sich auch da wieder besser aushalten.
Für die beiden Cottages ist diese Kälte auch eine Herausforderung. Im Moment laufen beide auf Sparflamme, d.h. es werden nur die Badezimmer beheizt. Trotzdem ist uns im Log Cottage das WC eingefroren. Mit zusätzlichem Heizbebläse müssen wir das nun vorsichtig auftauen. Drückt uns die Daumen, dass die WC-Schüssel keinen Schaden nimmt.
Ansonsten geht es uns gut. Unsere Autos sind notfalls an der Steckdose, um mittels Blockheizung den Motor vorzuwärmen. So starten die Trucks ohne Probleme. Aber wir müssen heute nirgendswo hin und auf heute Abend sind Schnee und Temperaturen um -18 Grad vorausgesagt. Das wäre ja schon gut. Well - we'll see...
Uebrigens sind wir um Weihnachten von diesem schlimmen Eisregen im Süden Ontarios verschont geblieben. Für einmal hatten wir auch KEINEN Stromausfall. Wenigstens diesmal hatten wir Glück. In Toronto sieht es allerdings schrecklich aus und das Schlimme ist, dass in einer so grossen Stadt nur wenige die Möglichkeit für ein Feuer oder eine Alternative wie z.B. einen Generator haben. Es war schrecklich zu sehen, wie lange die Leute auf die Reparatur des Stromanschlusses gewartet haben. In der Zwischenzeit dürfte aber auch da alles wieder in Ordnung sein.































