12 Juni 2016

Derweil im Garten

wird kräftig aufgeräumt. 

Wurzeln entfernt:




Steine ausgegraben


und aufgeladen:


Alles fein säuberlich abtransportiert:


Es bessert, langsam aber sicher:


Sind wir froh, dass wir den Traktor und seine Zubehöre nicht verkauft haben! Sie erweisen uns einen riesigen Dienst bei der Gartenorganisation.



10 Juni 2016

Tierli-Tag

Eigentlich wollte ich Fotos von der Strasse ins Dorf machen, aber da kamen mir völlig unerwartet ganz andere Motive vor die Linse (ich konnte es selber kaum glauben...):

Auf der Rückkehr am Mittag:



Der hat wohl etwas Leckeres gefunden und wartete geduldig im Gebüsch, bis er wieder zum Schmausplatz zurückkonnte:


Uebrigens habe ich vor ein paar Tagen nur 100 m von unserem Haus auch einen kleinen Fuchs getroffen. Und irgendwo beim oberen Grundstück soll eine Fuchsmama mit ihren Jungen wohnen. Die Mama habe ich schon gesehen, eine grosse Füchsin, die schnellstens im Busch verschwand. Auf die Kleinen warte ich noch.

Morgens um neun Uhr. Nein, es ist kein Pferd, auch keine Kuh...


es ist ein Elch, mitten im Farmland auf der Wiese und nahe bei Häusern. Uns hatte eine Schulbusfahrerin darauf aufmerksam gemacht. Wir wunderten uns noch, weshalb auf der Strasse die Autos anhielten. Na ja, auch sie mussten gucken, denn ganz so gewöhnlich ist dieser Auftritt nicht. Vor allem auch deshalb, weil der Elch am Abend um neun Uhr auf der gleichen Wiese wieder anzutreffen war.
links geguckt:


rechts geguckt:


Nein, diese Gaffer sind nicht gefährlich, da kann Elch ruhig weiterfressen:


So viele Tiere wie in den letzten Tagen haben wir im Camp kaum gesehen. Aber auch dort berichteten uns die Gäste immer wieder über Begegnungen. Wir selber hatten nicht so oft die Möglichkeit, die Tiere in ihrer gewohnten Umgebung zu beobachten. Dafür holen wir jetzt alles nach.


08 Juni 2016

Es war schwierig...

sie zu fotografieren, weil Mama so gut aufgepasst hat:






Hier eine Aufnahme von einem anderen Tier. Gut getarnt sind sie alleweil:


Die Fotos wurden ca. 3 km von unserem Haus gemacht.



06 Juni 2016

Samstagsvergnügen

Unsere neue Wohnregion ist äusserst vielseitig. Da sind hübsche Dörfer, mehrere Seen, Flüsse - sogar ein bekannter grosser See, (der anderthalb Mal so gross ist wie der Bodensee) - und viel Wald und Feld. Da ist es nicht zu verwundern, dass es auch viele Farmen gibt. Wie ich schon berichtet habe, gibt es nur 10 km von uns eine Farm, die zur Zeit Spargeln vom Feld anbietet. Und nicht nur das, auch Gemüse, Kartoffeln, Maiskolben - vieles, was das Herz hüpfen lässt.

Im 15 km entfernten Dorf findet vom Victoria-Weekend im Mai bis zum Thanksgiving-Weekend im Oktober an jedem Samstag ein Farmers' Market statt. Und den haben wir am letzten Samstag besucht.

Zuerst wunderten wir uns über die vielen tollen Töffs, die mitten im Dorf in Reih und Glied zu bewundern waren. Den Anlass dafür haben wir (noch) nicht herausgefunden:


Auch dieser Spyder war dabei, der besonders bei den Babyboomern beliebt ist:


Die Abfahrt der Truppe haben wir allerdings verpasst, denn wir wollten weiter zum Wochenmarkt:

das Sommerprogramm


Klein, aber fein...


Auch Mennoniten bieten ihre Sachen an:

Seit ungefähr 15 Jahren siedeln immer mehr Mennoniten in der Gegend an (weil an ihren bisherigen Wohnorten kein Platz mehr für die vielen Familien übrig ist). Sie kaufen verlassene Farmen auf und beleben sie wieder. Inzwischen haben sie sich auch einen Namen gemacht für Dachdeckerarbeiten, handgefertigte Möbel und im Häuserbau. Nicht ganz billig, dafür solides Handwerk wird da geboten. Eine richtige Bereicherung für die Region. Und tatsächlich kann man auf dem Land schon mal auf eine schwarze Kutsche mit einem Pferd davor treffen.


Das Markt-Maskottchen, beliebt bei Jung und Alt:


Da es noch früh im Jahr ist, waren die Stände noch gut überschaubar. Zu unserem Erstaunen entdeckten wir, dass es auch Anbieter gab, die an der Strasse wohnen, auf der wir ins Dorf fahren. Diese Strasse ist ungefähr 20 km lang und da wohnen natürlich viele Leute. Nun ist es klar: Wir brauchen keinen eigenen Gemüsegarten, denn wir haben so viele Möglichkeiten an frisches Saisongemüse zu kommen, dass wir uns diese Arbeit sparen können. Zudem wäre es ein fortwährender Kampf mit Reh, Hase, Chipmunk und weiss-ich-nicht-was. Ich konzentriere mich lieber auf die Blumen im Garten, von denen ich schon wieder viele neue gefunden habe:




Ein alter Fliederstrauch, der einen Rückschnitt braucht, um kräftiger austreiben zu können:


Ein ganzes Meer von Maieriesli habe ich erst jetzt entdeckt:


Veieli, die gibt es wohl überall:


Die Pölsterlipflanzen, von denen ich alle Farben im Camp hatte. Hier versuchen allerdings ein paar junge Essigbäume, ihnen den Platz zu rauben. Das wird ihnen nicht gelingen!



Beim Rasenmähen "erroch" ich ein ganzes Feld von Pfefferminz, das freut mich sehr!


So nah am Wald darf der Farn nicht fehlen:


Es hat die letzten anderthalb Tage geregnet. Endlich, es wurde Zeit, denn bisher wurden wir damit nicht verwöhnt.

05 Juni 2016

Voyeurismus im Schlafzimmer

Die Frage ist nur, schauen wir ihr oder schaut sie uns ins Nest?




Weder, noch - wir schauen nämlich eher in diese Richtung...






01 Juni 2016

Auf dem See

Heute bei schönstem Wetter war meine Schwester zu Besuch. Mein Plan war eigentlich, im Garten zu arbeiten und endlich die Gladiolen zu setzen. Es wird höchste Zeit dazu. Vorerst muss ich jedoch das Beet vom Unkraut befreien, was ich aber eine sehr meditative Arbeit finde, die ich schon immer gerne gemacht habe.


Als jedoch meine Schwester mir vorschlug, mit dem Kanu den See erkunden zu gehen, konnte ich nicht nein sagen. Und es war toll. Der See ist sehr interessant. Keine Inseln zwar, aber er hat eine Form wie eine Hand, also mit fünf verschiedenen "Fingern". Es war sehr gemütlich, unser Kanu zwar etwas gwaggelig, weil es eher für Flüsse geeignet ist, aber alles in allem ein gelungener Ausflug. Schöne Häuser hat es überall. Viele sind "nur" Cottages, also Ferienhäuser, oft von Leuten, die in der Region wohnen. Es gibt aber auch ganz tolle Wohnhäuser darunter, sogar richtige Mansions. Die kleinen Ferienhäuser ganz nah am See sehen sehr gemütlich aus und sind liebevoll hergerichtet. Ich freue mich darauf, den einen oder anderen Seebewohner kennenzulernen. Einige kennen wir bereits und werden im Sommer bestimmt die eine oder andere Party hier haben. Den Anfang haben wir vorletztes Wochenende mit der spanischen Ueberraschungsparty bereits gemacht. Und hier noch unser Haus vom See fotografiert. Zwar nur mit dem Handy und deshalb nicht besonders klar. Aber ich wollte bei meiner ersten Kanufahrt nicht gleich die Kamera mitnehmen, just in case...


Ich war selber überrascht, dass man das Haus fast nicht sieht, aber eigentlich ist es klar, wir sehen wegen der vielen Bäume ja auch kaum noch auf das Wasser. In ein paar Wochen wird es bestimmt anders aussehen, wir arbeiten bereits daran:


Ein Blick von unserer Terrasse in die eine Seite...


...und in die andere Richtung


Wir konnten dann heute auch schon unser erstes Abendessen draussen geniessen, denn zu unserer Ueberraschung waren die Blackflies tagsüber nicht hier. Erst gegen Abend liessen sie sich blicken und wir waren nullkommaplötzlich im Haus zu finden...


Zum Schluss noch etwas Naturkunde. Ein stattlicher Baum im Garten hat meine Aufmerksamkeit gewonnen. Die wunderschönen weissen Blütendolden riechen herrlich. Dank Mr. G. habe ich auch herausgefunden, worum es sich handelt. Um einen Black Cherry Tree und hier noch die deutsche Uebersetzung: Spätblühende Traubenkirsche. Ganz besonders gefällt mir folgendes im Beschrieb: "In skandinavischen Ländern werden Destillate aus den schwarzen Beeren hergestellt. In den USA finden die Früchte bei der Aromatisierung von Rum und Brandy Verwendung." Das sind doch ganz interessante Neuigkeiten, über die ich mal nachdenken muss.


29 Mai 2016

Sagt' ich doch schon


Bei uns hat es gleich von Winter auf Sommer geschaltet... Für meinen Geschmack etwas zu warm. Das Gute daran ist jedoch, den Blackflies wird bei diesen Temperaturen schnell der Garaus gemacht!