ist unser Dach wieder seit dem letzten Wochenende. Wir sassen im Wohnzimmer, als es plötzlich laut rumpelte und hörbar im Dach knackte. Erleichtert nahmen wir zur Kenntnis, dass endlich die schwere, 30 cm dicke Schneelast vom Dach rutschte. Den ganzen Sonntag über hatten wir es erwartet, denn die Temperaturen sind kurzzeitig auf -4 Grad geklettert. Dadurch verdichtete sich der Schnee und begann langsam vom Blechdach zu rutschen. Wir sind jeweils froh darüber, denn das enorme Gewicht auf dem Dach kann zuviel werden. Viele Canadier kommen nicht darum herum, ihre Dächer in Handarbeit jeweils von den Schneelasten zu befreien.
Nun noch schnell einen Blick nach draussen in die Dunkelheit, ob auch kein Schaden angerichtet wurde und wie weit sich der Schnee vor der Lodge auftürmt.
Am Morgen, bei wieder knackigen -25 Grad, dieses Bild:
Der Schnee ist dieses Mal etwa fünf Meter weit geflogen und hat die Eingänge und die Zufahrt versperrt. Je nachdem, ob die Last in einem Schnurz oder langsam in Abschnitten runterrutscht, liegen die Schneeberge nah am Haus oder eben weiter weg.
Schaufeln und Schneeräumen war also angesagt. Zum Glück lief der Traktor mit der Schleuder wie am Schnürchen und auch die handbetriebene Schneeschaufel (das war ich) spielte problemlos mit.
Um den Mittag waren wir schon schön weit mit Aufräumen, das Wetter hatte sich erfreulich entwickelt, aber kalt war es immer noch: -15 Grad.
Am Nachmittag war unser Fitnessprogramm endlich beendet und das Dach leuchtete wieder grün in der Schneelandschaft:
Auf Freitag ist Neuschnee angesagt. Wir erleben dieses Jahr wieder einen enorm kalten und schneereichen Winter mit sehr langen Kälteperioden. -30 Grad am Morgen ist üblich. Eine Herausforderung für Mensch, Technik und Umwelt.



Hoi Anita da kann ich nur staunen ob diesen Temperaturen. Bei uns ist es zurzeit im Flachland in Zürich so richtig "gruusig" - keine sonne, düste bei Temperaturen um den Gefrierpunkt - hey, und da frieren wir!. In den Bergen herrscht jedoch schönes Wetter mit schönem Schnee zum Skifahren. Gruss Jürg
AntwortenLöschenSieht aus als hättet ihr viel mehr Schnee im Vergleich zu hier. Unsere Frau Holle ist viel fauler als voriges Jahr, aber trotzdem reicht der Schnee für schöne Schneetreterwanderungen und Langlauftouren. Heute taut es, wie ungewöhnlich im Januar, ab morgen dann wieder unter -20 °C. Generell ist es aber viel wärmer als im vorigen Winter, aber die große Kältewelle kann ja noch kommen. Warten wir es ab. LG Bianka
AntwortenLöschenJa, mir scheint, wir haben euer letztjähriges Winterwetter, obwohl - letzten Winter war hier auch kalt, aber nicht so andauernd wie dieses Jahr. Unser Holzvorrat verringert sich viel schneller als geplant. Wir hoffen auf etwas nettere Temperaturen im Februar und März.
LöschenGeniesst eure Wanderungen, ich werde auch bald damit beginnen, allerdings nur mit kleinen Touren rund ums Camp.
LG Anita