21 Juni 2016

Mal was Anderes

Vor ein paar Tagen (oder sind es schon Wochen?) mussten wir in den Süden nach Toronto zum blau-gelben Skandinavier. Einkaufen. Für unser neues Zuhause.

Das haben wir mit dem Besuch bei unserem Lieblingsimporteur verbunden. Der Besitzer weilt geschäftsmässig gerade in der Schweiz. Er muss Nachschub besorgen, was uns natürlich Recht ist. Sein Stellvertreter hat uns dann mit dem Wichtigsten versorgt.

Was ich aber hier zeigen will, ist die Fahrt dahin. Oder besser gesagt, die Fahrt zurück. Mir ist erst eine Stunde nördlich von Toronto in den Sinn gekommen zu fotografieren. Deshalb hier die Bilder der letzten 250 km (von 350 km):

Die Muskoka-Gegend, auch Cottage Country genannt:


Links das Camp Hillbilly, direkt an der Autobahn Richtung Süden, aber hintenraus idyllisch an einem Fluss gelegen:




Was fällt da auf? Richtig: graue Wolken (geregnet hat es allerdings nicht). Und auch richtig: nur wenig Verkehr.




Patriotisch sind sie ja. Immer wieder die Maple Leaf Flagge in Grösstgrösse:




Sehr Ihr das Schild? Die Höchstgeschwindigkeit auf der ganzen Strecke: 100 km / Stunde und das ist mit Automat und Tempomat sehr stressfrei:


Es hellt langsam auf:


Lupinenfelder säumen die Autobahn an weiten Strecken:


Seit der Highway vor ein paar Jahren richtungsgetrennt gebaut wurde, verlor dieses bekannte Restaurant seine direkte Zufahrt und muss nun mit Schildern für die richtige Ausfahrt werben:





Der Highway wurde aus dem Fels gesprengt und der canadische Schild ist gut sichtbar:





Das war's. Hier kommt bald unsere Ausfahrt. Entspannteres Reisen gibt es fast nicht mehr...




19 Juni 2016

Pig N' Pie Fest

Die Uebersetzung dazu lautet: Schwein- und Kuchenfest. Und das war es dann auch. Dazu gab es aber auch drei Bands, die am Nachmittag und Abend ihre Auftritte hatten.

Das dreidimensionale Schild aus Autoreifen:


Zu jeden Eintritt gehörte eine Mahlzeit: Pulled Pork on a Bun with Salad and a piece of Pie (sehr lange im Rauch gegrilltes Schweinefleisch, das dann "verzupft" wird, auf einem Brötchen, dazu Salat und ein Stück Früchtekuchen). War sehr lecker.

Das arme Schwein:


Diverse Attraktionen haben nicht gefehlt, hier die Möglichkeit für einen Blick in die Sonne, am Abend dann in die Sterne:


Die Familienband "Ramblin' Fever":


Die Rückseite der von den Kindern besonders beliebten Show,
dem Schweinerennen


Von vorne gesehen:


links die Stallseite:


rechts die Wohnseite:


 Hier kommen sie, die Stars des ersten Rennens:


Go Piggy, go...


Auch Enten, Schafe und Ziegen durften (mussten) mitmachen. Der Ausgang des Rennens war jedes Mal ungewiss, denn nicht jeder Teilnehmer war total motiviert...


Wir waren am Schluss nicht ganz sicher, ob es wirklich tiergerecht gehandhabt wird, dieses Ganze. Man könnte es wohl noch etwas besser machen.

Deshalb haben wir die ganze Szenerie verlassen und sind unseren "Hund-für-drei-Tage" abholen gegangen. Wir geniessen diese drei Tage und ich komme wieder mal ausgiebig zum Spazieren und im Wald herumstreifen. Bybe steht alle halbe Stunde mal da und will wieder auf einen ihrer Streifzüge. Sie liebt es vor allem, in unserem hohen Gras herumzuwandern. Ist mir klar, seit wir gestern Abend einen Waschbären


an unserem Vogelhäuschen gesehen haben. Der lebt da irgendwo in diesem Dickicht, das Bybe andauernd untersuchen will. Und da sie nicht "leinenlos" gewohnt ist (und als teilweise Jagdhund immer abhauen will), nimmt sie mich mit im Schlepptau. Allerdings gebe ich zu, ich mache das auch ausgesprochen gerne. Schon Rex und ich haben immer solche Erkundigungen gemacht.



Ausruhen und Beobachten im Anschluss:






17 Juni 2016

Schon wieder!

Zum Glück ziehen wir nicht so oft um und hoffentlich lange nicht mehr. Es ärgert mich sehr, dass die neue Adresse auf unseren Briefen, Rechnungen, Magazinen usw. praktisch nie richtig geschrieben ist. Obwohl ich viele Adressänderungen schriftlich gemacht habe (die telefonischen kann ich ja noch halbwegs verstehen bei meinem Akzent im Englischen), sind die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter nicht in der Lage, die Adresse fehlerlos zu übernehmen. Und sogar zwei Abos aus der Schweiz haben es nicht geschafft, unsere neue Adresse ohne Fehler zu übernehmen...

Warum ich mich so ärgere? Ich verbringe wieder mal total unnötige Zeit am Telefon und PC, um alles endlich richtig hinzubringen. Ob das bei diesen Leuten wohl der Arbeitsbeschaffung dient? Oder sind sie einfach desinteressiert? Oder finden es nicht wichtig? Ich würde sie jedenfalls eher feuern, wenn ich könnte!

Und jetzt gehe ich Holzspalten, um mich wieder abzuregen...






15 Juni 2016

Sehr beschäftigt

Wir haben's richtig streng. Gestern besuchten wir diese Veranstaltung und haben gelernt, wie man einen Pizzaofen  von Grund auf baut:


Natürlich fanden wir dies ziemlich lustig, denn wir wissen ja ziemlich viel über Pizzaofen und vor allem über das Kochen und Backen darin. Trotzdem wäre es noch eine andere Herausforderung, einen Pizzaofen ganz aus Lehm, Sand, Stroh, Weidenästen und mit selbst hergestellten Formen zu bauen.

Da ein Lehmofen schon sehr aufwändig ist und vor allem auch nicht so lange hält, gäbe es ja noch das Zwischending von einem aus Backsteinen gemauerten Ofen. Das wäre dann etwas schwieriger als die vorfabrizierten Elemente, die wir bisher benutzt haben. Die Frage ist nur: Wieviel Zeit wollen wir dazu investieren? Wir werden sehen.

Heute nun haben wir diese Veranstaltung unterstützt: 


Der Lion's Club veranstaltet jedes Jahr einen Fish Fry, leckeren Fisch mit gebackenen Kartoffeln, Bohnen, Salat und Fruit Pie zum Dessert. Die Halle war rappelvoll und wir wurden von einem Bekannten belehrt, wie genau alles vor sich geht: Ticket kaufen und in der Schlange anstehen. So arbeitet man sich langsam zum Buffettisch vor, wo man einen Teller fasst, der von den Lion's Club-Mitgliedern vollgeladen wird. Anschliessend sucht man sich einen leeren Platz an einem der riesigen langen Tische, holt sich vorher aber noch ein Getränk am anderen Ende der Halle. Sobald jemand mit dem Essen fertig ist und geht, wird das Geschirr sofort abgeräumt und der Platz neu eingedeckt und für den nächsten Gast bereit gemacht. 

Als wir 20 Minuten nach Beginn der Veranstaltung kamen, standen auf unseren Tickets bereits die Nummern 168 und 169 und nach uns kamen noch jede Menge Leute. Keine Ahnung, wieviel Fisch da verkauft wurde, jedenfalls eine Menge. Ron, unser Bekannter, erklärte uns, dass es diesen Fish Fry schon seit 35 Jahren gäbe und dass die Fische früher sogar von den Mitgliedern eigenhändig im Lake Nipissing gefangen wurden. Heute sind da nicht mehr so viele Fische zum Fangen erlaubt und der Fisch muss gekauft werden. Es handelt sich dabei um Zander, Pickerel oder auch Walleye genannt.


Am Samstag findet übrigens das "Pig N' Pie Fest" statt. Es soll etwas mit Essen (natürlich), Musik und Schweinerennen zu tun haben. Tönt lustig und wir werden bestimmt da sein.


14 Juni 2016

Die Schafskälte

beschert uns romantische Morgenstimmungsansichten







12 Juni 2016

Derweil im Garten

wird kräftig aufgeräumt. 

Wurzeln entfernt:




Steine ausgegraben


und aufgeladen:


Alles fein säuberlich abtransportiert:


Es bessert, langsam aber sicher:


Sind wir froh, dass wir den Traktor und seine Zubehöre nicht verkauft haben! Sie erweisen uns einen riesigen Dienst bei der Gartenorganisation.