15 Juni 2016

Sehr beschäftigt

Wir haben's richtig streng. Gestern besuchten wir diese Veranstaltung und haben gelernt, wie man einen Pizzaofen  von Grund auf baut:


Natürlich fanden wir dies ziemlich lustig, denn wir wissen ja ziemlich viel über Pizzaofen und vor allem über das Kochen und Backen darin. Trotzdem wäre es noch eine andere Herausforderung, einen Pizzaofen ganz aus Lehm, Sand, Stroh, Weidenästen und mit selbst hergestellten Formen zu bauen.

Da ein Lehmofen schon sehr aufwändig ist und vor allem auch nicht so lange hält, gäbe es ja noch das Zwischending von einem aus Backsteinen gemauerten Ofen. Das wäre dann etwas schwieriger als die vorfabrizierten Elemente, die wir bisher benutzt haben. Die Frage ist nur: Wieviel Zeit wollen wir dazu investieren? Wir werden sehen.

Heute nun haben wir diese Veranstaltung unterstützt: 


Der Lion's Club veranstaltet jedes Jahr einen Fish Fry, leckeren Fisch mit gebackenen Kartoffeln, Bohnen, Salat und Fruit Pie zum Dessert. Die Halle war rappelvoll und wir wurden von einem Bekannten belehrt, wie genau alles vor sich geht: Ticket kaufen und in der Schlange anstehen. So arbeitet man sich langsam zum Buffettisch vor, wo man einen Teller fasst, der von den Lion's Club-Mitgliedern vollgeladen wird. Anschliessend sucht man sich einen leeren Platz an einem der riesigen langen Tische, holt sich vorher aber noch ein Getränk am anderen Ende der Halle. Sobald jemand mit dem Essen fertig ist und geht, wird das Geschirr sofort abgeräumt und der Platz neu eingedeckt und für den nächsten Gast bereit gemacht. 

Als wir 20 Minuten nach Beginn der Veranstaltung kamen, standen auf unseren Tickets bereits die Nummern 168 und 169 und nach uns kamen noch jede Menge Leute. Keine Ahnung, wieviel Fisch da verkauft wurde, jedenfalls eine Menge. Ron, unser Bekannter, erklärte uns, dass es diesen Fish Fry schon seit 35 Jahren gäbe und dass die Fische früher sogar von den Mitgliedern eigenhändig im Lake Nipissing gefangen wurden. Heute sind da nicht mehr so viele Fische zum Fangen erlaubt und der Fisch muss gekauft werden. Es handelt sich dabei um Zander, Pickerel oder auch Walleye genannt.


Am Samstag findet übrigens das "Pig N' Pie Fest" statt. Es soll etwas mit Essen (natürlich), Musik und Schweinerennen zu tun haben. Tönt lustig und wir werden bestimmt da sein.


4 Kommentare:

  1. Da läuft ja auch neben eurem Garten noch so einiges bei euch!
    Timi und ich besuchen eher weniger solche Veranstaltungen, meist ist es ihm da zu laut. Ausserdem haben wir bereits genug damit zu tun, irgendwo im Land eine einigermassen regenfrei Zone zu finden :-)
    Gruss aus der Schweiz vom Werner und Timi

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    1. Ja, laut war es gestern tatsächlich. Es spielte nämlich noch eine Country-Band während dem Fish Fry-Essen.
      Hoffentlich bessert es bald mit eurem Wetter...
      LG Anita

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  2. Euer Fish Fry erinnert mich an das Forellen Fest in Pfäffikon. Da kaufst du dir ein Ticket und das entspricht dann dem "Sud", in dem deine Forelle kocht. Je später, desto besser, sagt man. Mir ist es allerdings an solchen Anlässen immer zu voll und ich geniesse meinen Fisch lieber daheim. An Rohware mangelt es schliesslich nicht und sie stammt aus dem selben See. ;-)
    Grüessli
    Bea

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    1. Ab und zu ein volles Haus ist ganz toll. Wir sehen ja sonst nicht besonders viele Menschen. Zudem gibt es immer die Möglichkeit, alte Bekannte zu treffen. Denjenigen, der uns in die Geheimnisse gestern einführte, haben wir etwa 12 Jahre nicht mehr gesehen. Zum Glück hat er uns erkannt, ich wusste tatsächlich nicht gleich, wer er war. 12 Jahre können eine lange Zeit sein ;-)
      Und das mit dem Fische-fangen haben wir noch nicht probiert. Kommt schon noch...
      LG Anita

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