12 September 2017

Anmeldung zum neuen Blog

Der neue Blog wächst und die Leserschaft auch. Das freut mich.

Noch eine Bemerkung zur Anmeldung und Kontaktaufnahme: Falls Ihr mir via Kommentarfunktion schreibt, vermerkt bitte darin eure E-Mail-Adresse. Andernfalls weiss ich nicht, wohin ich die Einladung zum neuen Blog schicken soll. Im Kommentarformular sehe ich nämlich keinen Absender, vor allem, wenn anonym gepostet wird. 

Diese Kommentare werden übrigens nicht veröffentlicht und die e-Mail Adresse kann nur von mir eingesehen werden.

Herzlichen Dank!


30 August 2017

Zurück in der Blogger-Welt

Nach einer 14-monatigen Absenz von der Blogger-Welt (zumindest als Autorin) melde ich mich zurück! Meine "Festplatte" ist "reset" und ich bin bereit für neue Geschichten...

... Dies allerdings in einem neuen Blog, der nur angemeldeten Leserinnen und Lesern zugänglich ist. Wer gerne dabei sein möchte, soll hier in diesem Beitrag einen Kommentar hinterlassen oder mir ein e-mail senden an happydog(at)hughes.net oder an meine schon bekannte e-mail Adresse.

Anschliessend werde ich einen Link versenden mit dem weiteren Vorgehen. Vorher muss ich mich aber noch schlau machen, wie genau ich den Zugang freischalten kann (seufz - das Internet... für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln.) Der Kommentar wird übrigens nicht veröffentlicht und nur von mir gelesen. 

Die ersten Berichte sind schon in Arbeit. Wir haben nämlich unsere erste grosse Reise hinter uns.

Ich freue mich auf euch!

06 Juli 2016

Unvorstellbar

So kitschig-schön war letzthin der Sonnenuntergang. Eine ganz eigenartige Stimmung breitete sich aus über dem See und dabei war es ganz ruhig. Kein Geräusch, kein Wellenschlag, nur Stille. Traumhaft...










04 Juli 2016

Die Post streikt... vielleicht

Wieder einmal liegt ein Poststreik in der Luft. Das ist sehr unpraktisch, denn wir erfahren nur etwa zwei Tage vorher, wann so ein Streik beginnt. Erst wurde ein Streik auf heute angedroht und ich habe schon mal vorsorglich einen Brief nicht versandt. Und jetzt liest man in der Zeitung, dass der Streik erst mal nicht beginnt. Druck auf beiden Seiten, die Post-Union kann den Streik ansagen oder die Postgesellschaft kann die Pöstler aussperren. 

Betroffen davon sind natürlich immer die ganz normalen Leute und vor allem auch die Betriebe. Es mag ja nicht so schlimm sein, wenn ein Brief mal einen Tag später ankommt, nur hat die Erfahrung gezeigt, dass während eines Streikes oft Briefe verloren gehen. Aergerlich ist es auf jeden Fall.

Uebrigens...
der Briefkasten am neuen Wohnort befindet sich 
nur noch 500 Meter vom Haus


und nicht mehr 9 Kilometer wie früher

Trotzdem vergesse ich oft, die Mailbox zu leeren. In den vergangenen 16 Jahren habe ich nämlich gelernt, dass es auf einen Tag mehr oder weniger meist auch nicht ankommt.

Nachtrag:
Welch ein Glück, dass die Post heute noch nicht streikte. In unserem Briefkasten lag nämlich eine Postkarte aus dem Toggenburg. Herzlichen Dank. Und auch den Sendern der Karte aus dem Südtirol. Es freut mich doch immer, wenn meine Sammlung weiterwächst.


30 Juni 2016

Geburtstag

Canada feiert am 1. Juli seinen 149. Geburtstag und wir haben somit ein langes Wochenende vor uns.



Da am Freitag alle Läden geschlossen sind, erlebte ich heute beim Einkaufen Warteschlangen, überfüllte Strassen und ganz viele Leute, die auf ihrem Weg ins Wochenende oder gar in die Ferien sind. Jedes dritte Auto hatte einen Trailer, einen Wohnwagen, ein Boot oder sonstige Freizeitunterhaltungen mit sich geführt. Es brummt in der Stadt, die Schulferien haben auch gerade begonnen. 

Die nächsten 10 Wochen sind also offizielle Sommerferien und alle Sehenswürdigkeiten sind geöffnet. Da unsere Stadt an einem grossen See liegt (was denn sonst) und über kilometerlange Sandstrände verfügt, fühlt es sich hier manchmal an wie an einem der bekannten Touristenorte in Europa. Der einzige Unterschied ist vielleicht, dass es ausserhalb der Stadt sehr viel Platz und Einsamkeit hat, wenn man das wünscht. Sozusagen Figgi und Mühli...

Bild von www.flyporter.com


28 Juni 2016

Seerundfahrt

Unser Motörli ist repariert, das Wetter könnte auch nicht besser sein und so haben wir gestern früh wieder einmal einen Versuch gestartet, den See zu umrunden. Und diesmal hat uns der 39 Jahre alte 2,5 HP-Motor nicht im Stich gelassen. Beim letzten Mal hatte er ja nach ein paar hundert Metern abgestellt (die Kühlung funktionierte nicht, weil der Impeller defekt war) und wir mussten heimrudern.

Einmal den See umrunden dauert bei sehr langsamem Dahintuckern etwa ein-einhalb Stunden. Schneller will man auch nicht fahren, denn es gibt viel zu entdecken und der Motorenlärm hält sich so in Grenzen.

Wenn wir vom Haus Richtung Osten starten, fahren wir an unseren fünf Nachbarn vorbei und dann ist erstmal Schluss mit Häusern. Wunderschön. In der folgenden Bucht haben wir zwei Loon gesehen, einen Fischreiher und vermutlich einen Kranich. Die Loon waren zu weit weg und ich hatte nur das Smartphone mit dabei.

wenn man genau schaut, sieht man sie doch :-)


Der Fischreiher steht im Schilf am linken Bildrand:


Dann flog er davon und setzte sich auf den dürren Baum in der Bildmitte. Nein, er sitzt nicht ganz oben auf der Spitze, das ist der Kranich, er sitzt genau in der Bildmitte, auf dem gleichen Baum mit blauem Himmel im Hintergrund...


Wir verliessen die Bucht und fuhren südwärts, an drei grossen Häusern vorbei. Eines soll einen Helikopter-Landeplatz haben. Südwestlich folgte die nächste Bucht, mit einem einzigen alten kleinen Cottage, das vermutlich nur per Boot zu erreichen ist. Hier ist es sehr felsig. Wir wunderten uns, wie wohl diese grossen runden Steine auf das Ufer zu sitzen kamen. Vermutlich durch das Eis im Winter hochgedrückt? Diese Bucht ist praktisch alles Crownland, d.h. das Land dahinter gehört uns allen.



Familie Biber hat sich ein grosses Haus links vom Felsen gebaut:


Nun verlassen wir die Bucht und blicken Richtung Westen. Ein Felshügel prägt das Bild. Ob es da einen Weg hinauf gibt? Das muss ich noch herausfinden.


Noch ein Blick auf den Berg. Irgendwo am rechten Bildrand wohnen wir:


Unser Haus liegt etwas links vom weissen Punkt (ein Boot). Links um die Ecke liegt der grössere Teil des Sees, rechts um die Ecke die einsame Bucht:


Dann war leider der Akku vom Telefon leer... Wir sind weiter Richtung Südwesten getuckert und haben uns die weiteren drei Seitenbuchten mit den vielen Häusern und Cottages angeschaut. Es gibt alles, was man sich wünschen kann. Einen Nachteil haben sie alle: Sie haben private Zufahrtsstrassen, die selber unterhalten werden müssen. Das ist vor allem im Winter nicht immer einfach. Unsere Lage hingegen ist geradezu ideal. Wir wohnen am Ende der einzigen Strasse, die von der Gemeinde unterhalten wird. Aber das war ja mit ein Grund, weshalb wir dieses Haus wählten.

Auf dem Rückweg begutachteten wir noch den ultimativen "Fishing Spot", damit Marcel bald beginnen kann, unser zukünftiges Essen zu fangen... Liegt gar nicht weit von uns weg.

Erdbeerli mit Chrönli

Das muss ich noch schnell zeigen. Heute ging ich nämlich nochmals Erdbeeren pflücken. Die Reihe, die mir zugewiesen wurde, brachte Riesenprachtsexemplare von Erdbeeren hervor, sogar mit Zugabe. Als Vergleich dazu ein normal grosses und perfekt geformtes Erdbeerli, wie man sie in den Verkaufsläden findet:



26 Juni 2016

Kinderstuben

In den letzten Tagen und Wochen werden wir rund ums Haus aufs Beste unterhalten. Da fliegt und piept es ununterbrochen. Bisher waren die Aktivitäten vor allem auf die Nester beschränkt, aber seit die Spechtfamilie ausgeflogen ist, werden vor unserem Esszimmerfenster die tollsten Unterhaltungen geboten:
der kleine Jüngling


Mama Specht klammert sich am Vogelfütterer fest und hämmert insbrünstig darauflos, um an die leckeren Kerne zu kommen. Klein-Specht inzwischen übt sich im Holzpfosten traktieren und am sich Festhalten.


Immer wieder hat Mama Specht Erbarmen und bringt dem Kleinen schnell einen Bissen zu fressen:


Der aber ist unschlüssig, wie er es anstellen soll, den Kern zu fressen und gleichzeitig am Pfosten hängen zu bleiben. So drollig, ihm zuzuschauen:




Inzwischen am anderen Ende des Hauses

Die Amselfamilie hat sich in den letzten drei Wochen auch recht gemacht. Frau Amsel musste erst mal ausgiebig auf dem Nest sitzen:


Dabei hat sie uns immer aufmerksam beobachtet:



Hier scheint sich endlich was zu tun:


Tatsächlich zeigen sich drei kleine Schnabelspitzli:


Mama Amsel beobachtet uns immer noch sehr genau, scheint jedoch etwas mehr Vertrauen zu haben:


Die Geduld hat sich gelohnt. Frau Amsel hat mich zwar gesehen und zögerte ganz kurz, 


aber dann drehte sie sich kurzerhand um und fütterte ihre Jungmannschaft:


Ein paar Tage später sieht man die Kleinen nun schon über den Nestrand gucken:



Zwei Tage später sind sie schon wieder ein Stück gewachsen. Lange werden sie nicht mehr in diesen engen Verhältnissen bleiben wollen. Vorhin schaute ich nach und tatsächlich hüpfte einer der Jungvögel auf dem Nestrand herum.


Da bin ich aber gespannt, wie diese Familiengeschichte weitergeht...

Nachtrag:

Tatsächlich müssen sie heute Morgen ausgeflogen sein. Jedenfalls sitzen keine Vögeli mehr im Nest. Ich habe eigentlich erwartet, dass sie sich weiterhin in der Nähe aufhalten, aber bisher habe ich keine Feder von ihnen gesehen...