IHN wollte ich schon lange vorstellen:
Er ist jedoch so riesig, dass es extrem schwierig ist, ihn
(mit meinen Möglichkeiten)
zu fotografieren.
Anhand des Grössenvergleichs mit dem Traktor kann man sich seine Höhe vielleicht ungefähr vorstellen. Jedenfalls überragt er alle Bäume in der Umgebung bei Weitem.
Er ist der grösste und wohl majestätischste Baum im Camp überhaupt. Schätzungsweise dreissig bis vierzig Meter hoch. Das Alter kann ich nicht abschätzen, aber ich bin der festen Ueberzeugung, dass dieser Baum schon alles gesehen hat, was in den letzten zweihundert Jahren hier passiert ist. Und er hat den Waldbrand von 1905 überstanden, muss also bereits da ein stattlicher Baum gewesen sein.
Bestimmt hat er die Trapper und Ureinwohner (Indianer) beobachtet, wie sie auf der Voyageurroute, der berühmten Kanustrecke, ihre Lasten in grossen Kanus transportiert und hier am Ufer vom Lake Talon Station gemacht haben. Wir haben schon mal gehört, dass dies hier ein bevorzugter Aufenthaltsort der Ureinwohner war. So genau wollen wir das jedoch nicht wissen, denn es ist ein wenig wie mit dem Heimatschutz in der Schweiz. Ist ein Ort plötzlich schützenswert, hat man nicht mehr das Sagen.
Auf jeden Fall hat der Baum bestimmt die ganze Campgeschichte seit 1854 miterlebt. Für ihn ist die ganze Sache kein Rätsel, denn er war ja mit dabei. Ich wünsche mir, er könnte sprechen und mir ein paar von den Geschichten erzählen, die in seiner Umgebung passiert sind...



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