Die Loons sind zurück. Schon vorgestern hörte ich den ersten Ruf. Da war ein Loon auf dem See zu sehen. Seit gestern sind es schon zwei. Und weil noch soviel Eis auf dem See ist und nur vor dem Camp offenes Wasser, schwimmen alle Wasservögel hier herum. Die Gänse sind schon lange da, auch alle Arten von Enten. Marcel hat sogar einen Fischreiher gesehen.
Aber sobald die Loons kommen, dann ist Frühling!
Auch wenn man den Loon mitten im Bild kaum sieht... er ist wirklich da!
Nach dem Schnee am Mittwoch konnten die Männer die beiden Dockteile am Donnerstag fertig bauen. Am Morgen war noch unter Null und auf dem Material lag 5 cm festgefrorener Schnee. Aber schon um zehn Uhr war der Schnee nicht nur geschmolzen, sondern das Holz auch getrocknet. Es war ein wunderschöner Frühlingstag und am Abend konnten Barry und Marcel sich ausruhen und ihr Werk begiessen.
Im Hintergrund sieht man übrigens das Pizzahaus. Zwar ist es immer noch nicht fertig und dient zur Zeit als Lagerhaus für Baumaterial. Bald werde ich Bilder von innen zeigen können, so hoffe ich wenigstens.
Dies ist eine andere Ansicht unserer Gebäude. Es ist westlich vom Loghaus aufgenommen. Hinter dem Bildbetrachter liegt der See. Die topfebene, etwas angehobene Wiese ist unser Septicfield, d.h. da wird unser Abwasser gereinigt. Läuft einfach durch einen Haufen von Sand, viiieeel Sand, denn wir sitzen ja bekanntlich auf einem 40 Meter dicken Sandhaufen. Das hat viele Vorteile: keine Verwerfungen im Winter durch Lehm, schnelles Ablaufen bei Regen, immer schnell trocken. Dafür ist es schwieriger, schönen grünen Rasen zu produzieren. Macht nichts, ich habe festgestellt, dass es wunderschöne pflegeleichte Blumen gibt, die genau diesen Boden lieben.
Also, nun zu den Gebäuden: Rechts die Lodge, links die Vorderansicht vom Pizzahaus und hinten das grüne Dach ist vom Gästehaus. Das haben wir seit etwa drei Jahren nicht gebraucht, da nach einem Wasserschaden der Boden geflickt werden muss. Letzten Sommer haben Marcel und Georg einen Porch angebaut und nun wird es bald mit dem gleichen Material verkleidet wie die Lodge. Das Pizzahaus bekommt übrigens das gleiche Kleid. Dann muss das Gästehaus ausgeräumt, der Boden neu verlegt und das Badezimmer gefixt werden. Neue Möbel rein (nein, nicht Neue, nur unsere alten Bauernbetten oder so ähnlich, die noch im Container lagern), und dann können wir endlich wieder Gäste nah bei uns wohnen haben. Bisher hatten wir ja die bequeme Lösung, dass unsere Gäste in einem Cottage wohnen konnten, wenn diese nicht gerade vermietet waren. Hier nochmals eine Ansicht. Rechts der Eingang zu unserem Wohnteil in der Lodge.
Und dies ist das Pizzahaus. Es erhält noch ein längeres Vordach. Irgendwie war ja mal alles anders geplant. Es sollte nur ein gedeckter Porch werden und nun wurde es ein isoliertes Gebäude mit Strom, Heizung und im Sommer sogar Wasser. Ein Vorteil, wenn man in einer unorganisierten Gemeinde wohnt und mehr oder weniger bauen darf, wonach man Lust hat.
So, genug für heute. Seit gestern Abend sind Brigitte und Georg wieder hier. Sie wollen uns helfen, den Park rechtzeitig zu eröffnen. Aber zuerst müssen wir alle Neuigkeiten austauschen, die sich im Winter ereignet haben.




.jpg)















