06 Mai 2015

Der Oleander

Zu meinem Oleander muss ich gut schauen, denn er ist der letzte von sieben Pflanzen, der mir geblieben ist. Drei Jahre habe ich vor allem im Winter gegen Wollläuse gekämpft und am Schluss entnervt aufgegeben. Bis auf einen landeten alle im Wald, dort wo ich meine Gartenabfälle zu Kompost werden lasse. Gereut hat's mich schon ein wenig, denn alle stammten von der gleichen Mutterpflanze, die ich vor Jahren von meiner Schwester erhielt. Na ja, einmal musste ich diesem Läusepack den Garaus machen. Jetzt sind meine wenig übrig gebliebenen Zimmerpflanzen wieder gesund und es ist ganz gut, dass sich mein "Wald" etwas dezimiert hat.




Die Tage sind im Moment schön warm, in der Nacht sinken die Temperaturen jedoch gefährlich nahe an die Nullgradgrenze. Am Montag regnete es ein wenig und brachte damit das Gras zum aus-dem-Boden-schiessen. Wenn man gut hinhört, kann man es wachsen hören. Da der Oleander auch leichten Frost ertragen kann, durfte er als erste meiner überwinterten Pflanzen schon nach draussen.


3 Kommentare:

  1. Oleander in Kanada, du hast Nerven (und viel Platz offenbar zum überwintern). Hast du sie schon mal wild wachsen sehen, z.B. in Sardinien, wo sie ganze Flusstäler überwuchern?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein, ich habe sie noch nie wild wachsen sehen, war wohl (noch) nicht an den richtigen Orten. Das mit dem Platz zum Ueberwintern ist so eine Sache. Sie waren teilweise ziemlich in eine Ecke gequetscht. Man könnte sie glaubs aber auch wie Geranien im dunklen, kühlen Keller überwintern.

      Löschen
    2. Ja, eine Freundin von mir macht das so mit ihrem Oleander. Aber sie kämpft auch Jahr für Jahr mit Schildläusen und dergleichen.

      Löschen

Ich freue mich sehr über Kommentare, brauche aber manchmal etwas Zeit, bis sie freigeschaltet werden.

Wegen der doofen Spam Mails wurde die Sicherheitsabfrage wieder aktiviert...